Rauchen und Umwelt?

Auch wenn das Nichtraucherschutzgesetz vor kurzem weider so groß in den Medien war: Der Gesundheitsaspekt bleibt heute außen vor. Schließlich ist dafür jeder selbst verantwortlich.
Ich freue mich immer wieder, wenn es irgendwo rauchfrei ist, bin aber nicht entsetzt, wenn es nicht so ist. Wenn es mir zu viel (tränende Augen z.B.), dann gehe ich halt. Wobei ich mich ja darüber freue, dass dieses Rauchverbot selbst auf dem Oktoberfest wohl sehr gut angekommen ist…

Ich möchte vielmehr kurz einen anderen Aspekt des Rauchens anreißen:
Hat sich eigentlich schonmal jemand Gedanken darüber gemacht, wie sehr Raucher zum Umweltschutz beitragen könnten, ließen sie es einfach bleiben?

  • weniger Schadstoffe, die beim eigentlich Rauchen, also dem Verglühen von Tabak und Papier, in die Luft geblasen werden
  • auch die Produktion ist sicher nicht schadstoffrei, wenngleich sie ja zu einem marginalen Teil durch die Photosythese der Tabakpflanzen ausgeglichen werden könnte… wobei diese nicht zu ernten auch hiergarantiert die bessere Ökobilanz hätte
  • die Herstellung der Verpackuungen: Egal ob Folien, Dosen, etc. für losen Tabak oder Pappschachteln: Hier leiden nicht nur Bäume
  • die Entsorgung der Verpackungen: Immer wieder liegen Zigarettenschachteln mitsamt der Plastikfolien in Grünanlagen, diese verrotten ja bekanntlich nicht (Grundschule: Kompostierungsversuch)
  • Zigarettenstummel, die nicht im Aschenbecher sondern auf der Straße landen, verunreinigen unter anderem durch die enthaltenen Giftstoffe unser Grundwasser

Mensch… Die Raucher unserer Gesellschaft sind schon wahre Umweltsünder! Schlimmer noch als Carnivore!

Wo ist mein Steak?

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