Willkommen zu Hause! #8

In der 8ten Woche gab es eine Eigenkreation. Ich hatte mich von chefkoch.de inspireren lassen und wollte dann einen saftigen Schokoladenkuchen mit Nussbaiser machen, das Ergebnis konnte sich sehen lassen!

Willkommenskuchen #8 - Eigenkreation

Willkommenskuchen #8 – Eigenkreation

Nachdem für den Froschkönig wohl nie wieder etwas den russischen Zupfkuchen erreichen wird, ist dieser Kuchen mein bisheriger Favorit.
Ich mag Schokoladenkuchen. Nicht einfach nur schön saftiger Trockenkuchen, sondern ein bisschen „mehr“ sollte es schon sein.

Und genau das ist bei meiner Eigenkreation rausgekommen
Ein richtig saftiger Schokoladenkuchen mit dem gewissen „Mehr“, einer Nussbaiserschicht.


Da ich selbst dieses Mal so zufrieden war, hier mein Rezept für einen „halben“ Kuchen:

  • 100g Butter
  • 100g Zartbitterschokolade (70%)

Butter und Schokolade im Wasserbad schmelzen.
Etwas abkühlen lassen, zwischendurch umrühren.

  • 1 Ei (Zimmertemperatur)
  • 2 Eigelb (Zimmertemperatur)
  • 1 Prise Salz (gehört an jeden Kuchen!)
  • Mark einer halben Vanilleschote
  • 50g Zucker

Ei, Eigelb, Salz, Vanille und Zucker gut miteinander verrühren bis sich der Zucker aufgelöst hat, also keine Zuckerkristalle mehr sichtbar sind.

Geschmolzene Butterschokolade unter die Eierzuckermischung rühren.

  • 50g Schokolade hacken
  • 1EL Maisstärke
  • 1EL Backkakao
  • 1/2 TL Natron

Die Schokolade unter den Teig heben.
Maisstärke, Backkakao und Natron mischen, ebenfalls unterrühren.

Den Teig in eine gefettete Springform („für halbe Rezepte“) gießen und glatt streichen.

  • 2 Eiweiß (Zimmertemperatur)

Die Eiweiß (Eiklar) steif schlagen – also bis ein Messerschnitt sichtbar bleibt und man die Schüssel umdrehen kann ohne dass der Eischnee rausfällt 😉

  • 100g Zucker
  • 150g gemahlene Haselnüsse

Zucker und Haselnüsse vorsichtig unter den Eischnee heben.

Die Masse (ebenfalls vorsichtig) löffelweise auf dem Schokoteig verteilen. Sie sinkt dabei schnell etwas ein.

Bei 175°C (Ober- und Unterhitze) ca. 30 Minuten backen.


Auf jeden Fall war er echt köstlich.

Hab das kurz darauf auch einmal in voller Größe gemacht. War genauso lecker, die Schichtoptik ging allerdings verloren. Die Schokoteigoberfläche hatte zu wenig Spannung, als dass die Baisermasse darauf anständig verteilbar gewesen wäre. Da würde ich wohl beim nächsten Mal ausprobieren, ob ein Eiweiß mehr das Ganze luftiger und besser verteilbar macht.

Jetzt fehlt mir eigentlich nur noch ein Name für diese Kreation. Irgendwie erinnert er mich an Nutella, Rocher, Nussecken und an diese Double Chocolate Cookies von Subway.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.