Sport ist Mord #16 – Da tut sich was!

Ja… hier ist es derzeit still.

Das hat mehrere Gründe: Arbeit, schönes Wetter, Familie, Freunde und eben auch viel Sport.

D-Dog

Der Hund. Eine der Übungen aus dem Sonnengruß. Und seeeeeehhhhr beliebt beim Fitnessblender-Stretching. Hier fällt sehr deutlich auf, dass ich proportional eher kurze Beine habe.

Die regelmäßige Ruderei hat Gesellschaft bekommen. Im Mai, als wir bei Nessa im Allgäu waren, haben Heike und Nessa mich mit den Videos von Fitnessblender regelrecht „angefixt“.


Fitnessblender

Ich habe bald darauf das Booty Boot Camp und die Hälfte von FB Abs absolviert.
Das hat Spaß gemacht und ich habe Fortschritte gespürt.
Tatsächlich ist Fitnessblender für mich im Alltag aber leider wirklich eine Herausforderung:
Einerseits, findet der Froschkönig es total albern, wenn ich da zu einem Video „herumhampel“ und andererseits haben wir hier auf dem Dorf wirklich nur eine ganz schwache Bandbreite. Wenn ich also ein Video streame, kann der Herr nicht arbeiten, dafür braucht er schließlich doch meistens Internet. Das führt dann zu dem Problem, dass ich quasi nur trainieren kann, wenn er nicht arbeitet, wir also auch etwas gemeinsam machen könnten. Und das wiederum birgt ein enormes Konfliktpotential sowohl in mir selbst, als auch zwischenmenschlich.
Außerdem fiel es mir schwer, neben den festen Programmen auch noch zu Laufen und zu Rudern. Irgendwie fehlte mir da eine gewisse Flexibilität, was besonders schade ist, da Laufen für mich inzwischen auch einen sozialen Aspekt hat, wenn ich ab und zu mit zwei Kolleginnen unterwegs bin. Wir „trainieren“ da auf sehr schönen Strecken am Schloss Rheydt. Die 5km schaffen wir bald in weniger als 40 Minuten, gaaaaanz sicher!


BBG

Ende vom Lied: Kurz nachdem Heike mit dem BBG (Bikini Body Guide) angefangen hat, habe ich mich ebenfalls damit auseinandergesetzt und nach einer kurzen Krankheitsphase auch damit angefangen.

Aktuell bin ich am Ende der vierten Woche und bisher zufrieden. Ein paar positive Eindrücke:

  • Rudern und Laufen lassen sich sehr gut als sogenanntes „LISS“ (low intesitiy steady state) oder auch als Warm up integrieren
  • Kein Streaming nötig, geht also auch gut während der Froschkönig arbeitet
  • Es gibt unfassbar viele, motivierende Bilder von den Fortschritten anderer Mädels

Fly again

Sprungübungen kommen beim BBG oft vor. Und sie sind verdammt anstrengend! Wobei beide Fotos keine dieser Übungen zeigen sondern nur wildes Rumgehüpfe.

Sprungübungen kommen beim BBG oft vor. Und sie sind verdammt anstrengend! Wobei beide Fotos keine dieser Übungen zeigen sondern nur wildes Rumgehüpfe.

Natürlich gibt es auch Bereiche, die mir nicht sooooo gut gefallen:

  • Obwohl ich ja jetzt schon seit 8 Monaten ziemlich konstant trainiere, ist es wirklich sehr, sehr anspruchsvoll. Hätte ich im Vorfeld länger „Fit ohne Geräte“ gemacht, könnte ich vermutlich richtige Liegestütz, kann ich aber nicht. Daher sind so Übungen sie „Lay down push ups“ oder „Mountain climber and push up“ für mich nur mit Improvisation möglich
  • Ich glaube, dass man bei einigen Übungen, wenn man nicht weiß, worauf man achten muss, bei falscher Durchführung auch einiges kaputt machen kann. Sit ups mit gestreckten Beinen z.B. sind da echt kritisch zu betrachten und kommen direkt in der ersten Woche vor. Jetzt habe ich dank meine „Yogalehrer-Mama“ ja ein wenig mehr Background, aber viele, die diesen Guide nutzen, haben das sicher nicht. Und dann ist einfach nur vorher ein 2 Wochen lang täglich stramm spazieren gehen eher nicht die optimale Vorbereitung… Hier fehlen Hinweise, dass man z.B. bei Kniebeugen auf einen gerade Rücken achten soll, die Knie nicht weiter vorne als die Zehenspitzen, bei Bauchmuskelübungen den Bauchnabel zur Wirbelsäule ziehen, etc.
  • Die Aussage, dass ein „resistance-training“ nur etwa 28 Minuten dauert, ist einfach falsch. Man sollte sich laut Guide auf jeden Fall vorher 5 Minuten aufwärmen und zwischen den 4 Zirkeln insgesamt zwischen 1,5 und 4,5 Minuten Pause machen. Im Anschluss, je nach trainierter Muskelgruppe, dann nochmal etwa 10 Minuten Dehnübungen. Damit komme ich nicht auf 28, sondern auf bis zu 48 Minuten. Das sind einfach mal über 70% mehr benötigte Zeit, als das was einem „versprochen“ wird. Inklusive Duschen – und ohne geht es danach nicht – kommt man also auf über eine Stunde. Dafür, dass es heißt, das kann man mal eben zwischendurch machen, ist das einfach schon sehr viel Zeit

Was LISS, resistance-traning, rehabilitation, foam-rolling und HIIT sind, könnt ihr übrigens gut in Heikes Halbzeit-Bericht zum ersten Teil des BBG nachlesen.

 


Yoga

Da ich vor kurzem mit starken Schulter-/Nackenschmerzen zu tun hatte und mir der ortsansässige Orthopäde dabei nicht helfen konnte, habe ich außerdem wieder mit Yoga angefangen. Und weil ich es nicht schaffe, mir selbst aus diversen Asanas mein „Programm“ zusammenzustellen, mache ich quasi einen Podcast-Kurs. Dazu versuche ich morgens nahezu täglich den Sonnengruß zu machen. Das klappt mal besser mal schlechter, vor dem Frühdienst z.B. eher schlechter…
Auch Yoga lässt sich übrigens gut im BBG unterbringen: als „rehabiltation-session“.

Die stehende Vorwärtsbeuge. Auch wenn ich recht weit nach vorne komme, ist die Haltung hier alles andere als optimal. Der Rücken sollte viel gerader sein und ich bilde mir ein, dass er das auch ist, wenn ich mich nicht einfach „kalt“ vorbeuge.

Hier überlege ich momentan, mir ein doch recht anspruchsvolles Ziel zu stecken:

den Skorpion

Der „Yogakurs“ sollte mich zumindest innerhalb von etwa 8 Wochen zum Kopfstand führen. Das halte ich für realistisch, da ich ihn vor 1,5 Jahren, nach ein paar Stunden Yoga mit meiner Mutter, fast konnte.
Vielleicht spreche ich mal mit ihr darüber, wäre ja schon ein tolles Ziel…


Weiter

Ich plane, hier schon wieder öfters zu schreiben, gerade auch über meine sportlichen Aktivitäten. Die tun mir gerade einfach gut und nehmen entsprechend auch recht viel Raum/Zeit in meinem Leben ein.
Das Problem sind hier allerdings die Fotos. Ich mag keine Beiträge mehr ohne Fotos… ich brauche wohl oder übel mal jemanden, der mich bei meinem Gehampel fotografiert… Die Fotos da oben genügen meinen eigenen Ansprüchen eigentlich nicht.

Alternativ wären ja auch sichtbare Veränderungen schön. Gibt es aber noch nicht. Habe ich geguckt. Das war nämlich der eigentliche Anlass für meine heutige Fotosession, ansonsten wäre dieser Text hier wohl noch viel später online gegangen…

Folgen werden hier also noch Texte zu

  • dem Yoga-Podcast-Kurs
  • meinem Sport-Equipment (ich warte auf eine Belohnung für mehr als ein halbes Jahr regelmäßigen Sport…)
  • vielleicht auch „Messinstrumenten“, dabei denke ich an meine Pulsuhr, einen Ausflug zu Jawbone Up3, eine Intervall-App und schließlich meine Apple Watch
  • Haare und Sport?

8 Gedanken zu „Sport ist Mord #16 – Da tut sich was!

  1. Hui cool! Auch mit dem BBG dabei. Und ich utnerschreibe alles, was du schreibst genau so. Von wegen 28 Minuten… Und untrainiert geht das echt nicht.
    Aktuell pausiere ich ja wegen zu hohem Arbeitspensum im Büro. Soviel zu: mal eben zwischendurch. Habe aber vor nächste Woche Woche 9 einfach noch mal zu machen und dann dien letzten Monat wieder durchzuziehen. Aber so krass wie Kaylas Training fordert, kann ich das nach 10 Stunden arbeiten unter Zeitdruck nicht mehr anschließen. Vielleicht kann ich das dann nächstes Jahr, aber gut Ding braucht eben Weile.

    Liebe Grüße!
    Heike

    • Jaaaaaa, cool! Und macht auch Spaß. Bei mir war der Stress in den letzten 2 Wochen auch enorm, aber wenigstens noch in einem Rahmen, in dem Sport dann ein toller Ausgleich ist und noch nicht zusätzliche Belastung. Wobei da nicht viel für gefehlt hat, es wird schon seine Gründe haben, dass ich bei der Tiefenentspannung meiner Yogastunden mehrfach eingeschlafen bin…

      Dir auch liebe Grüße!
      Andrea

  2. Super wie fleißig du trainierst! Die Dehnbilder, auch wenn kalt ohne aufwärmen, sehen ja schon super aus! Yoga und Pilates sind toll bei Rücken- und Nackenverspannungen. Ich freue mich immer auf mein wöchentliches Training, weil ich auch täglich sitze und es wirklich auflockert. Sogar mein Mann, der seit August mittrainiert, merkt Besserungen im Alltag und trainiert daher noch lieber mit.
    Eines meiner Ziele ist ja der Spagat. Konnte ich noch nie, aber WILL ich – einfach weil ich weiß es ist möglich 🙂
    Viel Spaß beim Trainieren!

    • Dankeschön… Du bist was die Regelmäßigkeit angeht aber auch das perfekte Vorbild!

      Okay, du den Spagat und ich den Skorpion. Wenn meine Mutter mir gleich nicht die Illusion raubt, dass ich den schaffen kann.
      Vielleicht bekommen wir ja dann irgendwann ein Foto zusammen hin, auf dem wir beide unsere „Ziel-Asanas“ machen?

      Dir auf jeden Fall auch noch viel Spaß beim Training!

      • Oh ja den Skorpion will ich auch mal können!! Aber ich hab noch nicht mal einen Kopfstand (auf Ellbogen) probiert. Denke das teste ich beim nächsten Training mit meinem Mann – der soll mich absichern 🙂
        Ja ein gemeinsames Post mit unseren Zielen wäre cool. Vllt kriegen wir auch Heike mit in die Runde? 🙂

        • Nochmal ich! 😀
          Habe gestern den Kopfstand erstmals probiert – so ganz vorsichtig mithilfe meines Mannes.
          Fazit: absolut unmöglich momentan 😀 Ich schwanke wie ein Blatt im Wind und ohne Hilfe wäre ich gar nicht hochgekommen. Skorpion ist noch ewig weit weg!
          Kannst du einen Kopfstand?

          • Noch kann ich ihn nicht. Ich bekomme aktuell gerade so die Füße vom Boden aber noch lange nicht die Beine nach oben gestreckt…Nächste Woche kommen in meinem „Yogakurs“ die Kopfstand-Vorübungen dazu, also Delphin und der fliegende Hund… Es geht voran!

            Find ich super, dass du den Kopfstand probiert hat!
            Tipp meiner Mutter ist übrigens, es niemals an der Wand zu lernen, viele kommen dann nie davon weg. Besser langsam aber ohne Stütze lernen.

          • Ah danke für den Tipp. Ich war eigentlich schon am überlegen welche Wand ich mit meinen Fußabdrücken verzieren soll 😀
            Klingt aber logisch und werde es dir gleichtun. Vorübungen trainieren und vorsichtig herantasten. Man muss ja nicht sofort die Beine hochschwingen. Ein Bein hoch und vorsichtig versuchen Gleichgewicht zu halten bzw unteres Bein vorsichtig anheben.

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