Sport ist Mord #19 – in progress

Inzwischen muss ich ja wirklich sagen, Sport ist vieles, aber sicher nicht „Mord“.

Kein schickes Studio, keine schicken Klamotten, keine tolle Bildqualität, echt Mutter und Tochter.

Kein schickes Studio, keine schicken Klamotten, keine tolle Bildqualität: echt Mutter und Tochter.

Ich mache mittlerweile wirklich gerne Sport. Ich fühle mich danach oftmals wacher, entspannter und habe das gute Gefühl, etwas positives für meine Gesundheit getan zu haben.

Ziele

Als ich mich Anfang des Jahres für den Womens Run in Köln angemeldet habe, war da die fixe Idee, dass ich bis dahin ja mal einen dieser tollen Trainingspläne verfolgen könnte, nach 12 Wochen 5 km in 30 Minuten laufen.
Ist realistisch, ja. Wenn man nicht krank wird, keine anderen Interessen verfolgt, die man im Zweifel auch mal höher priorisiert als zu Laufen und entweder die Laufpartner den gleichen Plan verfolgen oder man allein läuft. Denn während die Andere in Ruhe ihre Runde läuft dann irgendwelche Laufspiele oder Intervallgeschichten einbauen: nein danke.

 

Erster "offizieller Lauf"

Erster „offizieller Lauf“

Ich bin in Köln die 5 km gelaufen. Es war RICHTIG heiß, ich hatte vorher zu wenig getrunken und bin stolz auf meine Zeit:

37 Minuten und 22 Sekunden.

Meine bisher zweitbeste Zeit für 5 km. Und das obwohl in den zwei Monaten davor laufen fast gar nicht zu meinen Aktivitäten gehörte.

Das andere, viel ältere und eigentlich auch realistischere Ziel war ja im Januar den Skorpion zu halten. Hab ich nicht erreicht. Auch jetzt im September noch nicht.
Liegt daran, dass ich im November und Dezember echt „faul“ war. Im Januar lag der Schwerpunkt dann nicht beim Yoga sonder Fitnessblender, im Februar wurde es wieder ruhig und bis zum Juli blieb meine Aktivität dann unregelmäßig, wechselnd intensiv und nicht auf den Skorpion ausgerichtet.

Fenster

Ich strebe die 5 km in 30 Minuten weiterhin an. Ebenso den Skorpion. Nur eben nicht mehr zu fixen Terminen.

Und jetzt?

Aktuell liegt der Schwerpunkt zum Teil wieder beim Yoga und ich muss sagen: ich komme meinem Ziel Stück für Stück näher. Der andere Teil ist eher „allgemeine Fitness und Kraft“. Wenn es passt laufe ich und gerade bin ich kurz davor endlich das das Kurzprogramm für „busy people“ von Fitnessblender abzuschließen. Nach etwas mehr als 8 Wochen, bin dennoch sicher, dass sich einiges getan hat, nicht optisch aber in Sachen Kraft, Ausdauer und definitiv Flexibilität.

Wie man an den (echt dürftigen Handy-) Fotos hier im Beitrag erkennen kann, mache ich Yoga aktuell nicht primär allein zu Hause sondern fahre dafür einmal pro Woche nach Aachen. Dort unterrichtet meine Mutter seit Anfang des Jahres und in den letzten Wochen experimentiert sie in ihren Stunden hin und wieder mit akrobatischen Elementen.

Hier als "Flyer", bin aber selbst auch eine starke "Base" und wir werden von Mal zu Mal stärker. In beiden Positionen!

Hier als „Flyer“ noch etwas schief, bin aber selbst auch eine starke „Base“ und wir werden von Mal zu Mal stärker. In beiden Positionen!

Inzwischen bekomme ich also wieder Korrekturen für meine Stellungen. Sooooo viele Fehlhaltungen hab ich mir nicht angewöhnt, aber beim Hund bin ich JEDES EINZELNE MAL dankbar für die Anmerkung den Bauch einzuziehen und zu versuchen ein Hohlkreuz zu machen. Viel besser, als den Kopf so tief wie möglich zu drücken.

Und zu guter Letzt möchte ich die Gelegenheit nutzen, meinen Skorpion-Fortschritt zu zeigen:

Skorpion mit Wand

Ohne Zehen, weil auch nur ein doofes Handyfoto. Und dann auch noch ein Selfie…

Aus dem Kopfstand bekomme ich die Füße inzwischen nach „vorne“, wenn da dann auch noch eine Wand auf meine Zehen wartet, kann ich auch die Hände ablegen und den Kopf heben. Aus dieser Position heraus übe ich seit gestern dann die Zehen wieder von der Wand zu lösen und das Gleichgewicht zu halten.
Übrigens sind offene Haare beim Yoga echt unpraktisch…

Also: work in progress!

 

Ein Gedanke zu „Sport ist Mord #19 – in progress

  1. Da hast du ja schön echt viel geschafft. Hut ab! Das war bestimmt ein tolles Gefühl, diesen Lauf zu schaffen. Die Yoga Figuren sehen aber sehr abenteuerlich aus. Aber auch nach sehr viel Spaß. 🙂

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