Jahresrück- und Ausblick 2017/2018

Und wieder sitze ich am 22.12. auf dem Sofa und beginne den „Jahresabschlussartikel“ zu schreiben. Ich glaube so still wie in diesem Jahr, war es hier seit Beginn meiner Bloggerei nie.

Ein Foto aus 2016 – denn eins habe ich 2017 leider kaum geschafft: Fotos mit Tanja machen

Seitdem Anna mich vor ein paar Tagen auf Instagram gefragt hat, ob ich nicht Lust hätte diesen Artikel zu schreiben, habe ich hin und wieder schon darüber nachgedacht, was ich wohl dieses Jahr resümieren werde.
Als erstes sind mir da die „Rapunzels“ und das eigentlich schon zur Tradition gewordene Treffen bei Nessa in den Sinn gekommen. Schon früh im Jahr habe ich den Entschluss gefasst, dieses Treffen zugunsten einer besseren Fokussierung/Priorisierung

Die nächste Assoziation war dann direkt meine Diplomarbeit: die habe ich Ende November eingereicht und warte jetzt auf das Ergebnis. Ich bin zuversichtlich und das sollte ich auch sein, denn dem Motto „Ich habe so lange ein Motivationsproblem bis ich ein Zeitproblem habe“ bin ich in meinem Studium ja durchaus treu geblieben. Das Diplom läuft zum 31.12. aus und somit gibt es keinen zweiten Versuch.

Hier kam jetzt in meinen bisherigen Versionen ein Absatz zu Überlegungen, mir die Haare abschneiden zu lassen. Kennt ihr Jessica Olie? Die Frisur, die sie noch vor einigen Wochen hatte, etwa schulterlang, vorne etwas länger. Genau diesen Longbob finde ich super schön! <3
Heute, am 30.12., schreibe ich diesen Absatz aus gegebenem Anlass komplett neu, denn: sie sind ab. Insgesamt deutlich länger als Jessica und vorne angestuft statt länger. Tatsächlich geht sogar noch ein Dutt – wenn ich aber feststelle, dass ich jetzt weiterhin ständig mit Dutt rumlaufe, kommt noch mehr ab.

2017 hat sich also echt viel getan!
Jetzt aber mit mehr Struktur weiter, sonst fehlt mir nächstes Jahr wieder die „Basis“:


Studium/Beruf

Das Studium wird mit der Bewertung der Diplomarbeit im Januar wohl endlich abgeschlossen sein. Ein weiteres Studium steht auch erstmal nicht mehr an.

Nachdem ich mich im Frühjahr 2016 entschieden habe nicht auf meine alte Station zurückzukehren, sondern nach meiner Rotation auf der „Gruppentherapiestation“ bleiben zu wollen, habe ich genau diese vor wenigen Monaten schon wieder verlassen. Jetzt arbeite ist fast gar nicht mehr mit unseren Patienten zusammen, sondern gehöre zum „Stab“. Vielleicht spielt hier ja die „Wirksamkeit“ wieder eine Rolle. Auch wenn ich eher wieder recht häufig denke, dass alles, was ich mache doch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist.

Beruflich möchte ich gerade also insgesamt nichts verändern, zu 2019 wird hier dennoch eine erneute Entwicklung anstehen, denn 50% meiner Arbeitszeit sind Projekt bezogen eingeteilt und ebendieses Projekt läuft Ende 2018 aus. Was ich dann mit diesen knapp 20 Stunden mache, wird sich zeigen.


Freunde

Obwohl ich mich nach meinem viel zu „schnellen“ Start wieder etwas zurück gezogen habe, habe ich die sozialen Kontakte doch besser gepflegt, als erwartet.
Neben besonderen Ereignissen wie Konzerten im Sommer, einem Halbtagestrip ans Meer und dem Oktoberfest an der Rockfabrik, habe ich meine Freunde auch ganz einfach zum Tee trinken und Einkaufsbummel häufiger getroffen. Und für ein paar Tassen Tee war auch David einen Nachmittag lang zu Besuch. Außerdem habe ich einen alten Freund nach etwa 5 Jahren nochmal getroffen was mich sehr gefreut hat.

Das Highlight war wohl die Hochzeit einer der „Frolleginnen“, nicht nur weil die Feier einfach toll war, sondern auch, weil sie mir bezüglich ihrer Frisur vertraut hat. Sooooo aufregend! Und doch hat alles geklappt, an beiden Tagen!

Junggesellinnenabschied von Steffi

Nächstes Jahr möchte ich hieran anknüpfen. Ein Kurztrip mit Freunden ans Meer wäre schön, definitiv wieder Geburtstag feiern und wenn es wieder zu einem Treffen im Allgäu kommen sollte, wäre ich auch wieder dabei.
Eine Idee wäre auch, Kekse backen mit Freunden am 1. Advent. Oder ein Feuerzangenbowle-Abend?


Sport

Weder den BBG habe ich durchgezogen, noch kann ich den Skorpion wirklich abhaken. Zu letzterem fehlt aber wirklich nicht mehr viel.

Und auch wenn der Po noch nicht annähernd so weit in Form ist, wie ich mir das wünsche, war das Jahr eigentlich ganz gut:

  • Im Mai hat mich eine Instagramchallenge extrem zum Yoga motiviert und der Spagat war wirklich zum Greifen nah
  • Kurz darauf sind der Froschkönig und ich dann recht häufig Fahrrad gefahren. Hierbei waren wir ein denkbar ungleiches Paar: er mit einem ultraleichten, zig-Gänge Mountainbike, ich mit einem schweren Hollandrad und 3-Gang-Nabenschaltung. Es hat Spaß gemacht, war aber auch teilweise sehr frustrierend. Ich komme einfach nicht vom Fleck!
  • Im Sommer war Yoga dann auch wieder hoch im Kurs, spätestens als die Kopfstand-Kooperation mit Lenja anstand
  • Beim Laufen gab es dann doch größere Schritte – der diesjährige „offizielle“ Lauf war der Interkliniklauf zwischen Viersen und Mönchengladbach mit 8,6km
  • Gebouldert wurde auch ein wenig und der Froschkönig hat sich zwei neue Sportgeräte zugelegt: eine Sprossenwand und ein TRX-System.

Fortschritt im Spagat nach einer Instagram-Challenge

Da ohne Studium beim Sport ja jetzt das schlechte Gewissen weg sein sollte, könnte ich hier ja nochmal konkretere Ziele formulieren… der Skorpion ist noch immer nicht stabil und mein Po ist weiterhin der unförmigste Teil des insgesamt wohlgeformten Wackelpuddings.

Ja, meine Fitness würde ich 2018 wirklich gerne wieder mehr in den Fokus rücken. Da inzwischen schon der 25.12. ist, kann ich berichten, dass ich jetzt einen neuen Anlauf beim Booty Bootcamp (Fitnessblender) gestartet habe. Heute war schon das zweite Training und ich bin begeistert von der neuen Funktionalität der Homepage. Alle Punkte, die mich bei den Programmen vorher gestört haben, sind jetzt so, wie ich es mir wünsche:

  • man kann einzelne Tage verschieben und dadurch passen sich alle folgenden automatisch an
  • man kann den Trainingstag als „completed“ markieren und sieht jetzt auch in der Kalenderansicht, welche Trainings man abgeschlossen hat

Fitnessblender hat also an Überzeugungskraft gewonnen. Und auch der BBG ist wieder sehr attraktiv, aber eben auch echt hart. Erfordert viel Disziplin und ist über die 12 Wochen gesehen irgendwie schon recht unflexibel. Am 27.12. kann ich schonmal ankündigen, dass ich hierzu bald nochmal gesondert schreiben werde.

Yoga darf sich auch gerne wieder regelmäßiger in meinen Tagesablauf schleichen und die Lauferei möchte ich auch beibehalten. Hier sind auch schon 2 „offizielle“ Läufe geplant, zum einen wieder der Interkliniklauf und kurz darauf der Muddy Angel Run in Köln.


Ernährung

Sie ist wieder da, die Kategorie Ernährung. Im letzten Jahr gab es hier keine Ziele und es gab auch keine Veränderungen. Das Thema taucht hier jetzt auch nur deswegen wieder auf, weil ich ein Projekt für 2018 geplant habe:

Es gibt da eine kleine Chaosecke direkt neben meinen Kochbüchern. Dabei handelt es sich um einen Stapel aus mindestens 50 Rezepten auf losen Blättern. Ein Sammelsurium aus Chefkoch-Ausdrucken, Kopien von KollegInnen und Freunden und allesamt mit etlichen Flecken, einige auch mit Notzizen zu Zutatenänderungen.

Dieser Schandfleck muss 2018 weichen. Das Ganze wird aufgeräumt, sortiert und in ein einheitliches und dabei übersichtliches Format gebracht. Es gibt auch schon die ein oder andere Idee zur Umsetzung.


Blog

Nachdem die Uni ja quasi abgeschlossen ist und jetzt auch eine ausreichend lange Pause danach ins Land gezogen ist, darf es auch hier gerne wieder etwas lebendiger werden.
Ich kann mir vorstellen, euch an meinem Rezeptprojekt teilhaben zu lassen und auch wieder regelmäßiger über eine sportlichen Aktivitäten zu schreiben. Letzteres vielleicht sogar in Form einer monatlichen Serie?

Gibt es vielleicht etwas, was euch interessieren würde?


Und jetzt bleibt mir nur noch eins:

Euch einen guten Rutsch und morgen dann vor Allem Start ins Jahr 2018 wünschen.

Auf dass alles so klappt, wie ihr es euch vorstellt und ihr die Chancen erkennt, wenn es dann doch anders kommt.

Komme was wolle!

2 Gedanken zu „Jahresrück- und Ausblick 2017/2018

  1. So eine lose Rezeptezettelwirtschaft habe ich leider auch 😀 Nur mal halbherzig in eine Mappe verbannt, aber will schon seit Jahren da eine schönere Rezeptmappe daraus gestalten.
    Ich hoffe es gibt wieder viele Sport- und Yogabilder dieses Jahr von dir. Die motivieren und inspirieren mich immer sehr. Und glaub Motivation werde ich viel benötigen dieses Jahr.

    Frohes Neues Jahr liebe Andrea!!

  2. Ich bin wieder von meinem „Kurzurlaub“ aus Köln rund um Sylvester zurück und kann dir endlich antworten 🙂 Danke für den Artikel!

    Ich freu mich, dass du deine Diplomarbeit rechtzeitig abgabefertig hattest! Gibst du wegen deinem Ergebnis Bescheid?
    Bin ja gespannt, wie es mit deiner neuen Frisur weitergeht 😀 Wenn ich das richtig verstanden habe, wolltest du vor allem nicht mehr Dutt tragen, richtig? Was machst du mit deinen Haarschmuck? Oder ist ab und zu Dutt okay, nur nicht immer und ständig?

    Ich freu mich, dass du deinen sozialen Kontakte besser pflegen konntest! Das finde ich auch immer schwierig… Meine Freunde sind quer in Deutschland verteilt und man sollte sich doch mal bei jedem melden. Aber das braucht wieder viel Zeit, die nicht immer da ist… Ein Kurztrip ans Meer steht auch auf meiner Wunschliste 🙂

    Wie nutzt du die Sprossenwand? Mir fallen spontan nur Bauchübungen ein und eine Variation von Klimmzügen. 😀

    Ich würd mich freuen, wieder regelmäßiger (als im letzten Jahr) von dir zu lesen! Ich kann Lenja nur zustimmen, sportlich motivierst du total!

    Alles Liebe und auf ein schönes neues Jahr!
    Anna

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.