Freitags-Füller # 42 (verspätet)

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1. Mensch, ich bin so motivationslos.

2. Immer wieder Veränderungen, große und kleine.

3. Während  des Schlafens habe ich einen Traum vom Leben.

4. Noch 2 Monate, und das ist kein Witz !

5. Jetzt wäre ich gerne  topfit .

6. Schnee ist mein Lieblingsspielzeug.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Vormittag morgen früh , morgen habe ich Some Girls Wander geplant und Sonntag möchte ich  trotzdem fit sein!

Freitags-Füller # 41

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1. Es ist Januar; es ist das jahr 2010 .

2. Ende März,  danach gelüstet es mich jetzt am meisten.

3. Lass uns doch einfach normal miteinander reden .

4.  Examen machen, und diesen Vorsatz halte ich ein!

5. Meine Stiefel sind zu schade für gesalzene Bürgersteige.

6. Es ist laut in meinem Haus.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine Flasche Dornfelder, im Barrique gereicht, morgen habe ich eine (Nach-)Weihnachtsfeier geplant und Sonntag möchte ich mit meiner Oma SkipBo spielen!

Fundstück

Was man nicht so alles findet, wenn man mal aufräumt. Wie auch immer diese Datei es geschafft hat den Schlaganfall meiner alten Festplatte 2007 zu überleben, sie hat es geschafft.

Es handelt sich den Inhalten nach zu urteilen um einen Wunschzettel von Anfang 2004.

  • zensiert
  • Geld auf dem Konto und Sparbuch
  • DVDs
  • CDs (alle Metallica Alben)
  • Auto verkauft und neues gekauft
  • Armbanduhr
  • Notebook
  • Diablo II
  • Die Sims 2
  • orientalische Kissen, Decken, Bettwäsche, Lampen
  • zensiert
  • Großer Schreibtisch
  • Platz für meine Schuhe
  • Ordnung in meinem Zimmer
  • Immer fit sein, nie müde
  • Eigene Wohnung
  • Snowboarden
  • Urlaub
  • Klamotten
  • Drucker
  • Räucherstäbchen
  • Viel Zeit
  • Gute Bücher
  • gutes Studium
  • Viele Ideen
  • zensiert

Vieles davon konnte ich umsetzen. Anderes ist unrealistisch und nur wenig ist noch aktuell.

Wie konnte ich nur Räucherstäbchen auf meinen Wunschzettel schreiben?
Oder Klamotten!
Und für Ordnung bin ich ja wohl selbst verantwortlich. Wollte ich vor 6 Jahren etwa eine Putzfrau haben, die mein (Kinder-)Zimmer aufräumt?Hatte ich eigentlich eine Eisenmangelanämie oder woher kam diese scheinbar unerträgliche Müdigkeit?

Wie wollte ich die Zeit denn dann nutzen? Wohung zuräuchern und shoppen gehen? Schuhe putzen? Computerspiele? Oder doch lesen und Filme gucken?

Ich war vor 6 Jahren nicht 14. Auch wenn ich das (vom Auto abgesehen) irgendwie gerade gerne glauben/behaupten möchte!

Genial?!

Einfach Genial, ein Brettspiel. Ein Weihnachtsgeschenk. Verschenkt habe ich es nicht. Mir gehört es allerdings auch nicht. Jedenfalls bis gestern.
Seit dieser ziemlich verkorksten Silvesterfeier besitze ich die iPhone-Version.

Mein Freund ist froh. Schließlich bin ich eine wirklich schlechte Verliererin. Und ich verliere nur allzu häufig. In Gesellschaft von Freunden, mit mehr Spielern, verlieren ist einfacher. Gegen einen Computer fällt es auch leichter.

Konfliktsparende Variante also irgendwie. Aber auch kommunikationsbremsend.

Kettenreaktion nach Shakespeares Vorbild

Die Kommunikation vorweg war denkbar schlecht. Statt „nicht vor 8“ war „um PUNKT halb 8“ gemeint.

Wie das bei Shakespeare nunmal so ist, sorgt die Störung in diesem einen Kettenglied für eine absolute Instabilität und Folgeprobleme:

  • Das Essen war gar nicht mal schlecht. Dummerweise wurde damit nicht auf uns gewartet und für jeden nur ein Teller aufbewahrt
  • Ein gemeinsames Wii-Spielen gab es nicht. Das „Turnier“ war bereits in vollem Gange.Kommunikation kam nicht zustande. 4 Leute spielten, die Frau des Gastgebers hatte sich schon zum Schlafen gelegt. Wir verspeisten die Anstandsreste.
  • Schweineöhrchen als Nachspeise kommen gut an.
  • Durch mangelnde Kommunikation/Gruppenbeschäftigung kam es zu einer Spaltung: Ein Pärchen hat sich in einen etwas abgetrennten Bereich zurückgezogen und sich dort schoneinmal mit der Sommerurlaubsplanung beschäftigt. Ich hinterher. Die haben wenigstens dabei geredet. Ein Gespräch über Urlaubsziele in Europa entstand.
  • Um kurz vor Mitternacht dann Wiedervereinigung. Sogar die Dame des Hauses ist aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht. Anstoßen mit dem Sekt. Dann raus in die Kälte. Hat sich wohl doch wieder jeder sein eigenes Feuerwerk besorgt. Wer hätte das gedacht?!
  • Wieder zurück ins Warme. Die Gastgebergattin, die im Warmen geblieben ist, hatte nun noch ihr Partyfeuerwerk. Glitzer und Luftschlangen. Wurde alles direkt nach der Verwendung wieder entsorgt.

Ab hier war es dann irgendwie doch wieder eine gemeinsame Feier.

  • Gemeinsames Bleigießen. Viele Spermien. Zwei Katzen, ein Baum.
  • Dornröschen geht wieder in ihr Schlafgemach.
  • Kinderspielzeuge bewundern und Rüffel vom Familienpapa erhalten. (Kinderspielzeug hat in Bodennähe nicht zu suchen! Wo lernt der kleine denn Krabbeln und Laufen?)
  • Das erste Pärchen geht.
  • Wir gehen. Mit einer Flasche Sekt.
  • Mein Freund ist enttäuscht.

Nächstes Jahr wird es anders.

Lieblingsoption: Bekannten in München besuchen.
Alternativplan: Bei einer Silvestergala in Abendgarderobe den Altersdurchschnitt senken.