Haare, nichts als Haare! #11 – Fluffy LWB Videoanleitungen

Ich reagiere hiermit erstmals auf die Statistiken meines Blogs.

In letzter Zeit häufen sich – verursacht durch mehrere Verlinkungen im LHN – die Aufrufe meines 8ten Kalendertürchens. Gezeigt habe ich da den Fluffy Lazy Wrap Bun – kurz: Fluffy LWB – mit meinem Pflock.

Das dort gezeigte Video hat Svala/Tanja, eine Freundin aus dem LHN gedreht, weil sich die Fragen danach, wie sie den LWB so fluffig hinbekommt, gehäuft haben.

Allerdings war sie, perfektionistisch wie sie ist, damit eigentlich unzufrieden.
Als ich ihr dann gestern bei einem Treffen erzählt habe, dass ausgerechnet dieser Beitrag hier bei mir so beliebt ist, hat sie kurzerhand die Kamera ausgepackt und wir haben 3 neue Videos gedreht.

Erstes Video – Tanja macht den Fluffy LWB mit einer Forke von GrahToe Studios
Wie man sehr gut erkennen kann, dauert es weniger als eine Minute, diesen Dutt zu machen.

Zweites Video – Tanja macht den Fluffy LWB mit einem Parandi und Ficcare

Tanja mag richtig große Dutts. Daher wickelt sie inzwischen auch gerne mal ein „Parandi“ mit in den Dutt. Bei ihren aktuell noch fast vollständig schwarz gefärbten Haaren fällt das mit schwarzer Wolle auch kaum auf und wirkt einfach nur super groß!

Drittes Video – Ich mache den Fluffy LWB mit meiner absoluten Traumficcare
Da wir einmal dabei waren, haben wir uns gestern gedacht, dass wir ja auch noch ein Video mit hellen – also meinen – Haaren drehen könnten. Wer genau hinsieht merkt, dass ich den Zopf andersrum „twiste“ als Tanja. Dadurch sieht er – glaube ich – etwas ordentlicher/braver aus.
Aber das allerallerallerbeste an diesem Video ist, dass ich da Tanjas Primavera Silver Glittery nutze. Die ist sooooooo schön.
Meine absolute Traumficcare. Leider wird sie nicht mehr produziert…

Peinlich, peinlich – ein Anekdötchen:
Ich wechsle beim Haare zusammennehmen in diesem Video (und vermutlich auch im Alltag) erschreckend oft die Hand, brauche 10 Sekunden allein, um die Haare zu einem Zopf zu fassen – das nervt mich doch in anderen Videoanleitungen immer so und jetzt mache ich das bei „meiner“ ersten selbst. Gnaaaaaaaa.

Haare, nichts als Haare! #10 – Geflecht

Heute bin ich ins Dienstzimmer gekommen und das erste, was mir auffällt ist die außergewöhnliche Flechtfrisur unserer Praktikantin. Französische Lacebraids irgendwie geduttet.

Direkt gefragt:

Wer hat dir denn die Haare geflochten?

Und schon hat mir unsere Schülerin angeboten, mir auch die Haare zu flechten. Da kann ich doch nicht nein sagen… halt ein bisschen Pause vorziehen und so…

Das Ergebnis hat sie kurz mit meinem Handy fotografiert. Die Bilder sind allerdings noch schlechter, als die, die ich gerade – bei Glühbirnenlicht und ohne Blitz, recht unscharf und farblich sehr, sehr merkwürdig – selbst noch gemacht habe.

Aber irgendwas muss ich euch doch zeigen!

Flechtfrisur "von unten links"

Flechtfrisur „von unten links“

Im Prinzip sind das 3 Zöpfe. Zwei am Haaransatz entlang, die sich eben „unten links“ überkreuzen und ein dritter mitten auf dem Kopf. Das Ganze hält nur mit einem Haargummi, das eigentlich nicht nötig gewesen wäre, und meiner neuen Ficcare.

Eine Ficcare Superstar Silver in M. Seltenes Stück und ich verdanke es Heike von haselnussblond. Wir haben getauscht und ich glaube, wir sind jetzt beide zufriedener mit unseren Sammlungen als vorher.

Naja, und da man die schöne Ficcare auf dem ersten Bild gar nicht sieht, jetzt noch ein weiteres, NOCH schlechteres Foto…

Flechtfirsur mit WIRKLICH schlechtem Foto und Kopfhautstreifen

Flechtfirsur mit WIRKLICH schlechtem Foto und Kopfhautstreifen

Von meiner Ficcare kommen aber bald noch schönere Bilder. Versprochen. DAS kann ich so nicht stehen lassen.

Meine Patienten haben diese Frisur heute oft so und ähnlich kommentiert:

Das sieht aus, als würden sie heiraten.

Oder zumindest bei einer Hochzeit eingeladen sein…

Mehr als nur Haare: Menschlinge

Das Lang- und Schönzüchten der eigenen Haare ist ein tolles Hobby. Man kann sich intensiv damit auseinandersetzen, viel Zeit darin investieren, oder auch „einfach nur wachsen lassen“.
Sie sind halt da.

Zu der Vielseitigkeit dieses Hobbies habe ich hier auch schon mehr geschrieben.

Heute möchte ich mehr zu meinem „Nebenhobby“ schreiben. Quasi aus aktuellem Anlass.

Ich bin durch meine Haarzücherei auch zu verschiedenen Haarschmuckarten gekommen. Neben Haarstäben und Schnabelspangen auch zu Forken.

Forken gibt es von verschiedenen Herstellern, neben 60th-street und Grah-Toe möchte ich noch Ursa Minor erwähnen, wobei Ursula mit ihrem Shop vorübergehend Pause macht.

Als ich jedenfalls anfing, mich für derartigen Haarschmuck zu interessieren, gab es eine gewisse „Knappheit“ an Dymondwoodforken.
Dymondwood ist sogenanntes „Kunstharzpressholz“. Gefärbtes Birkenholz wird unter Druck mit Kunstharz zusammen gepresst. Das Ergebnis ist sehr stabil und auch farbenfroh, ohne dass man sich tropischer Hölzer bedienen müsste.
Mir gefiel es super und weil Forken daraus so schwer zu bekommen waren, habe ich es selbst ausprobiert und dabei entdeckt, dass mir das sehr viel Spaß macht und eine wirklich gute Ablenkung vom Alltag ist.
Nach einem Tag Forkenbau, fühle ich mich „vom Kopf her“ reichtig befreit.

Die erste Forke hat 2 Zinken und ist in 100% Handarbeit überwiegend an meinem Terrassentisch entstanden.
Ich habe mir im Baumarkt eine Raspel und 2 Schraubzwingen gekauft und losgelegt.
Von glänzender Optik war da noch keine Rede und auch sonst waren meine ersten beiden „Menschlinge“, so nenne ich meine Werke inzwischen, alles andere als perfekt. Und trotzdem war ich mächtig stolz und meinte, mich mit den beliebten Herstellern messen zu können.

Inzwischen habe ich mich von der Raspel verabschiedet und arbeite mit dem alten Bandschleifer von Ursa Minor. Auch das Oberflächenfish ist deutlich glatter und schöner, die Zinkenform bei mehr als 2 Beinen ist auch harmonischer geworden.

Hier eine kleine Bildsammlung:

Vielleicht kennt ihr den ein oder anderen Menschling davon ja schon?

  • Nessa hat ihre Riesenforke auch in ihrem Adventskalender gezeigt
  • Wuscheline hat ihre Menschlinge mit ihren 60th-street Forken verglichen

Und zu guter letzt, und damit wären wir beim aktuellen Anlass, hat Mai/Heike von haselnussblond heute über ihren Menschling gebloggt.
Leider habe ich es selbst vermasselt, Bilder vom fertigen Menschling zu machen, aber bei ihr gibt es gleich mehrere davon!

Aber so sehr mir diese Werkelei auch Spaß macht, möchte ich vom Dymondwood jetzt langsam weg. Der Geruch des wirklich feinen Staubes verrät schon, dass es nicht gesund ist. Außerdem empfinde ich Forken aus Naturhölzern inzwischen als schöner, sie wirken auf mich irgendwie edler, wertiger. Und dafür muss es nicht unbedingt Ebenholz oder Palisander sein, ich hab hier noch gestockte Birke liegen udn hoffe, dass ich mir daraus eine kleine, nicht allzu instabile Forke machen kann.

Eher zufällig bin ich darauf gestoßen richtige Pflöcke als Haarstab zu tragen. Und genau das mache ich gerade echt gerne: Pflöcke.
Dabei kommt das verwendete Holz richtig gut zur Geltung, weil eben genügend ruhige Fläche da ist, um die Maserung zu zeigen.
Kann aber auch an meiner Vorliebe für Vampirgeschichten liegen… dazu aber ein anderes Mal mehr!

Haare, nichts als Haare! #9 – Senza Limiti Ausbeute

Wer die Blogkooperation „Flechtwerk“ regelmäßig verfolgt, hat in den letzten 2 Wochen sicher einige Beiträge zu dem (Haar-)Schmuckkünstlerpaar Senza Limiti gelesen und gesehen. Zum Beispiel bei Mai und der Nixe. Am Karfreitag haben sogar 5 der 6 Flechtwerkerinnen über unseren Besuch im Allgäu gebloggt.
Wir, das waren neben den 5 Flechtwerkbloggerinnen noch 4 Mädels aus dem Langhaarnetzwerk und ich.

Nickike, nrsss, Nymeria, Nessa, Lady Amalthea, Mai Glöckchen, Gundula, Wuscheline, Lenja, Nixe, MissMut

Nickike, Mensch (nrssss), Nymeria, Nessa (Haartraum), Lady Amalthea, Mai Glöckchen (haselnussblond), Gundula (Senza Limiti), Wuscheline, Lenja (Waldelfentraum), bobbsi (Nixenhaar), MissMut

Ich habe selbst in der Werkstatt ordentlich zugeschlagen.
Das war aber auch so geplant. Kein spontaner Kaufrauch.

Ich wollte mir eine silberne Luna, und eine Canoa kaufen.
Dann wollte ich eigentlich mit Gundula und Giuseppe über eine Sonderanfertigung sprechen.

Tatsächlich kann dann aber doch einiges etwas anders:

Tatsächliche Ausbeute

Tatsächliche Ausbeute

Als erstes habe ich mich in der Werkstatt auf die zahlreichen, uns erwartenden Lunas gestürzt. Die beiden hatten von uns schon einige Mails bekommen, was wir gerne ausprobieren würden und entsprechende Stücke bereit gelegt.
Mai hielt Ausschau nach einer goldenen, ich nach einer silbernen Spange.
Da ich selbst noch nie einen Buncage benutzt habe, ließ ich Gundula direkt mal ausrobieren, welche Größe mir wohl passt.

M passt zur Duttgröße, jedoch gelang es ihr nicht, einen Dutt mit meinen Haaren nur mit einer Luna zum Halten zu bringen.

Gundula und Giuseppe kämpfen mit den "schwierigen" Haaren

Gundula und Giuseppe kämpfen mit den „schwierigen“ Haaren

Also musste der Meister persönlich ran.. Immer wieder meinte er, dass meine Haare schwierig sind. Sie sind sehr glatt, sowohl was die „Form“, als auch die Oberfläche angeht und dazu irgendwie recht „schwer“, haben einen gewissen Drall und sind daurch enorm flutschig und brauchen eine gewisse Spannung und viel Druck, um in Form zu bleiben.

Schwierige Haare.

Wirklich schwieriges Haar…

Ihm gelang es schließlich nach mehreren Versuchen mit unterschiedlichen Stck- und Wickelvariationen. Jedoch nicht so, wie die Spange eigentlich „gedacht“ ist:  Dauerhaft hätte es nur gehalten, wenn er eine „Spezialluna“ mit einem zusätzlichen Ring für mich gemacht hätte. Die hätte dann aber nicht mehr so ausgesehen, wie ich die Luna mag.
Ich war (oder bin…) wirklich enttäuscht.

Wer meinen Adventskalender verfolgt hat weiß, dass ich meinen Haarschmuck nicht einfach nur als Deko trage.
Mein Haarschmuck ist auch immer der Haltgeber und ich mag das so.
Diesen Kompromiss müsste ich eingehen, wenn ich diese Haarspange zu der für mich dazu ideal passenden Frisur, nämlich dem Cinnamon, tragen wollen würde.
Luxusproblem.

Für die Gespräche über meine Spezialanfertigung blieb bei 10 Mädels und nur 3 Stunden Zeit nicht mehr genügend Raum.
Gefrustet, wie ich dank der Nicht-Luna  war, habe ich mir neben einer geplanten Canoa dann eine Flora und eine Ricciole mitgenommen. Für die außergewöhnliche, hellblaue Kugel brauchte ich ohnehin eine Verwendung.

Tatsächliche Ausbeute im Detail

Tatsächliche Ausbeute im Detail

Jetzt ärgere ich mich allerdings bei mindestens einem der drei Stäbe darüber, dass ich mich von den anderen habe bequatschen lassen, ihn nicht in der kürzesten Größe zu nehmen.

Fluffigere Dutts sind bei mir einfach nicht so stabil und können Haarschmuck mit einem deutlich schwereren Ende nicht so gut halten. Alle drei sind aber ausgerechnet für den Fluffy-LWB ausgemessen und die Canoa und die Riccio sind, dank der wunderschönen Glaskugeln an dem einen Ende, wirklich sehr schwer. Daher dreht und lockert sich der Dutt und ich habe begründete Angst, dass es nicht nur doof aussieht, sondern auch der Haarstab rausrutscht. Nicht schön.

Gut geht das aber mit der Flora. Die ist wirklich super leicht! Die Blütenblätter sind ja auch nur aus einem filigranen Netz gearbeitet.
Und sie ist mein erstes Schmuckstück in Roségold.

Fluffy LWB mit "Flora" von Senza Limiti

Fluffy LWB mit „Flora“

Als Alternative zum Fluffy LWB, habe ich mit der Ricciole eine Abwandlung des Chamäleon-Dutts gemacht, Stäbe mit schweren Kugeln bekommen senkrecht gesteckt nicht so schnell „Schlagseite“.

Chamäleon Dutt mit „Ricciole“

Das gefällt mir wirklich gut, schade, dass es irgendwo ziepte und sich trotzdem nicht stabil anfühlte.
RiccioloDie Canoa ist zwar auch „zu lang“, aber die würde so klobig aussehen, wenn der doch recht dicke Holzstab gekürzt würde. Daher werde ich sie wohl vorerst hauptsächlich im Centerheld Flechtdutt mit Parandi tragen.
Vielleicht finde ich ja auch noch Wolle, die sich weniger auffällig in meine Naturhaarfarbe einfügt, damit der Dutt an sich etwas „ruhiger“ wirkt.

Centerheld Braided Bun mit "Canoa"

Centerheld Braided Bun mit „Canoa“

Gerade bei der Canoa mag ich die Kugel super gerne. Und auch den Künstlern scheinen die Kombination aus Nussholz, Silber und der „C2-Kugel“ zu gefallen. Jedenfalls ist genau diese Kombination seit kurzem als Produktfoto auf der Senza-Limiti-Homepage zu sehen.
Canoa

Zum Abschluss habe ich noch ein Bild mit einem meiner älteren Senza-Limiti-Haarstäbe gemacht:

Nuvi Bun mit Hawaii

Nuvi Bun mit „Hawaii“

Ich trage die Hawaii sehr gerne und auch recht häufig. Vielleicht erkennt sie ja noch jemand aus meinem Adventskalender?
Jedenfalls passen diese 10 Zentimeter in meiner Lieblingsfrisur perfekt.
Der Nuvi Bun ist stabil und ziept auch bei noch so flutschigen Haaren und schwerem Haarschmuck nur selten.

Ich glaube, auf genau diese Länge lasse ich auch meine Ricciole ändern
Sonst wird sie wohl viel zu selten getragen werden, weil ständiges Neuwickeln und Kopfschmerzen sind eher nicht so meins.

Auf jeden Fall hat der Besuch in der Werkstatt mit den Mädels richtig viel Spaß gemacht. Allein schon die Inspiration, wenn dann jemand eine Stab aus Kugel, Metall und Holz zusammenstellt.
Und vor Ort wirkt die Auswahl an Kugeln wirklich beeindruckend! Schön sind sie ausnahmslos alle!

  • Wie findet ihr meine Ausbeute?
  • Gefällt euch Roségold zu meiner Haarfarbe?
  • Und was haltet ihr von dem Kompromiss, einen Buncage als reine Deko statt als „dekorative Befestigung“ zu tragen?

Haare, nichts als Haare! #8 – Free

Free – das ist der Name eines Haarstabs von Senza Limiti. Meinem Geburtstagsgeschenk an mich selbst.

Der gefiel mir schon länger, ich habe aber befürchtet, dass er mir zu schwer ist, zu groß oder einfach irgendwie nicht oft getragen wird.

Letzten Samstag war ich allerdings bei einem Forumstreffen und da hatte eine Userin eine Free dabei. Mit einer farblosen Kugel mit Kristallschliff.
Erstmals aufgefallen ist er mir im Dutt einer anderen. Ich habe sofort (laut) überlegt, ob ich es noch bis Donnerstag, also gestern, schaffen würde, an diesen Stab zu kommen. Und habe die Frage für mich mit „nein“ beantwortet da SL momentan sehr viel zu tun hat, erst versendet, nachdem das Geld dort angekommen ist, keine PayPal-Zahlung möglich ist und so eine Sendung mit Hermes auch nur äußerst selten innerhalb von 2 Tagen hier ankommt.

Haarstab "Free" von Senza Limiti

Haarstab „Free“ von Senza Limiti

Erst deutlich später habe ich dann mitbekommen, dass „gwenyfar“ ihn zur Adoption freigegeben hat und schon hat er ein neues Heim bekommen. Ihr kennt Toni ja bereits.

Ich finde die Free wunderschön. Und auch wenn sie sicher nicht oft getragen werden wird: Sie ist perfekt! Gestern habe ich mich jedenfalls mit ihr im ganzen Prunk der türkischen Hochzeit (500!!! Gäste) sehr wohl gefühlt.

Haarstab "Free" von Senza Limiti

Haarstab „Free“ von Senza Limiti

Haare, nichts als Haare! #7 – Frisuren, Farben, Fotos

Haare sind ein schönes Hobby. So vielseitig. Man kann sie

  • pflegen
  • schonen
  • strapazieren
  • als Gesprächsstoff nutzen
  • immer mitnehmen
  • fast ganz verstecken
  • in ihrer vollen Pracht zeigen
  • frisieren
  • verzieren, mit Schleifen, Blumen, farblich passendem Schmuck, …
  • nutzen um mit anderen in Kontakt zu kommen
  • immer wieder anfassen
  • vermessen
  • fotografieren
  • als Anlass nehmen, andere Dinge zu sammeln, z.B. Schmuck,Seifen und anderes Zubehör …
  • uvm.

Hier kombiniere ich gleich mehrere Punkte:

BonBonLWB

Ich schone sie, indem sie eben nicht offen rumhängen und an der Kleidung reiben.
Das ist auch eine Frisur, hab sie sogar etwas „aufgewuschelt, damit es nach „mehr Haar“ aussieht. Trotzdem wären sicher viele überrascht, wie lang sie tatsächlich sind, also sind sie auch versteckt.
Der Haarstab (BonBon von SenzaLimiti) ist Teil meiner inzwischen recht umfangreichen Haarschmucksammlung, aber nicht nur zur Zierde, sondern tatsächlich auch der einzige Halt gebende Faktor. Er ist gleichzeitig ein schöner Farbtupfer im Haar, der sich in der Kleidung wiederholt.
Damit ihr das hier sehen könnt, musste der Froschkönig sie auch noch fotografieren. 🙂

Und zu guter Letzt muss ich sie wohl auch mitnehmen 😉

 

Dann befolge ich mal wieder die Ratschläge zu gern gelesenen Blogs:

Wie tragt ihr eure Haare?
Lang? Kurz? Offen?
Mit farblich passenden Spangen? Oder bunt gefärbt?
Mögt ihr lange Haare an euch und anderen oder habt ihr ganz andere Meinungen dazu?

 

Während ihr darüber nachdenkt, könnt ihr euch ja noch DAS YouTube-Video zu meiner derzeitigen Lieblingsfarbe ansehen, ihr habt sie sicher schon bei Haarschmuck und Shirt bewundert:

 

Haare, nichts als Haare! #6 – Essig und Öl

Essig und Öl – Ist das nicht ein Foodbeitrag?!

Nein! Das ist meine Haarpflege.

Irgendwann habe ich mal dieses Foto getwittert:

Haar-Dressing

Essig

Gerade in Gegenden mit kalkhaltigem Wasser, gehört Essig irgendwie zur Haarpflege dazu. Man glaubt gar nicht, wie viel Kalk sich an den Haaren ablagern kann. Mit dem Effekt, dass sie an Glanz verlieren und irgendwie „steif“ werden.

In dem Jahr, das ich mich jetzt schon so sehr mit meinen Haaren beschäftige habe ich gegen diese Kalkablagerungen verschiedenes ausprobiert. Neben einer Klärung mit einem großzügigen Essiggemisch auch Natronwäsche und regelmäßige saure Rinsen. Letztere mag ich nicht so:

  1. ist mir das zu kalt, wobei man das ja nicht zwangsläufig mit kaltem Wasser machen muss, soll aber den Glanzeffekt noch verstärken…
  2. mag ich es nicht, wenn meine Haare während sie trocknen nach Essig riechen
  3. vergesse ich es regelmäßig, mir so eine Rinse fertig zu machen

Alles habe ich nur sehr unregelmäßig gemacht.

Aktuell experimentiere ich damit rum, mir meine Haare statt mit Shampoo und Spülung mit Seife zu waschen. Da gehört eine Rinse allerdings zwangsläufig dazu. Erst recht, wenn das Wasser so hart ist wie hier. Sonst behält man komische Beläge im Haar. Kalkseife. Ich mache diese saure Rinse aber inzwischen mit Zitronensaft.
Das riecht nicht so fies. Und ganz klar mit gefiltertem Wasser! Da brauche ich auch weniger Zitronensaft, denn egal wie gut so eine Rinse sein soll, irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass so hohe Säurekonzentrationen auf Dauer gut für die Haare sind.

Aber in ein paar Wochen werde ich nochmal Essigrinsen ausprobieren. Wuscheline, eine Nutzerin aus meinem „Haar-Freak-Forum“ mit sehr, sehr schönem eigenen Blog, hat vor kurzem ihren Kräuteressig abgeseiht. Dazu hat sie diverse Kräuter und Blumen, z.B. Rosmarin, Kamille und Lavendel, in Apfelessig über 6 Wochen ziehen lassen.
Und genau das habe ich letzte Woche ausprobiert. Jetzt steht hier also ein, erstmal kleines, Einmachglas mit vielen Lavendelblüten und Apfelessig rum. Riecht schon toll, wenn ich es ab und an öffne um wieder mal umzurühren damit nix schimmelt. Sauer nach Essig, klar, aber auch sehr intensiv nach Lavendel.

Lavendelessig

Ich bin gespannt, wie’s wird… Wenn das ‚was taugt habe ich jedenfalls noch genügend Lavendel im Garten, um das Gebräu noch Literweise herzustellen.

Öl

In Seifen sind immer Fette, oder auch Öle. Und aktuell benutze ich Seifen, mit denen ich z.B. gar keine Spülung brauche. Aber auch Öl nur gaaaaaaaanz wenig.

Normalerweise gebe ich nach dem Haare waschen in die noch feuchten Haare ein wenig Mandelöl, 2x 1 zwischen den handflächen verriebener Tropfen. Das ist gut zu dosieren und relativ geruchsarm. Olivenöl bekommt man nicht in so schönen Pumpspendern und riecht eben doch mehr nach Salat. Funktioniert aber genauso! Das soll angeblich dann das Haar geschmeidig  und die Feuchtigkeit drin halten. Ob was dran ist? Egal!

Aktuell nehme ich nur einen Tropfen und das ist schon genug. Vielleicht mache ich bald nochmal vor dem Waschen eine Kur mit Öl und Spülung, ich hab da so eine schöne neue von Heymountain. Dazu werden dann Öl, Spülung und gefiltertes Wasser, wahlweise noch AloeVera-Gel, gemischt. So beschreibt das auch ganz wunderbar auch MaiGlöckchen in ihrem Blog.

Öl mit Lavendel könnte ich ja auch mal ausprobieren… vielleicht mit Sonnenblumenöl, das ist ja erstmal recht geruchsneutral…

Haare, nichts als Haare! #5 – wieder Haarschmuck

Mein Haartick ist jetzt etwa ein Jahr alt. Und meine Haarschmucksammlung ist auch gereift.

Ich würde sagen von Kindergarten hin zur weiterführenden Schule ist sie gekommen.

Zur Erinnerung, das war die Sammlung vor etwa 11 Monaten:

Haarschmucksammlung

Haarschmucksammlung 06/2012

 

Inzwischen liegt mein Haarschmuck nicht mehr einfach in kleinen Kisten in einer Schublade, sondern er wohnt in „Toni“, einem Blumentopf, der eigentlich namenlos war und vor fünfkommanochwas Jahren mal „Toni the plant“, eine Sonnenblume beherbergt hat.

nrss proudly presents:

Toni

Toni!

Wie man vielleicht im Vergleich sieht, ist vieles vom ersten Bild nicht mehr da. Sehr vieles. Aber dafür ist das noch mehr „mehr“. Ein Teil steckte allerdings auch in meinen Haaren und inzwischen sind da auch noch 3 Schätze zu gekommen:

selbst gemachte Forke

selbst gemachte Forke

Haarstabpaar von Pacific Merchantile

Haarstabpaar von Pacific Merchantile

Haarstab von Senza Limiti

Haarstab von Senza Limiti

 

Hier bekommt man also einen kleinen Vorgeschmack darauf, dass ich meinen Haarschmuck inzwischen auch selbst herstelle. Dazu dann irgendwann mehr…

Ich denke, das ist genügend „Verrücktheit“ für heute!

Haare, nichts als Haare! #4 – Züchten

Jetzt gerade ist Amphifestival in Köln. Und erstmals seit 2008 bin ich nicht da. Aber gut so. Wenn sich bis auf 2 oder 3 Bands im 2-Jahres-Rhythmus am Line-Up nichts ändert, sollte man mal aussetzen, dann sind es in weiteren 2 Jahren schon 4-6 andere Künstler.

Letztes Jahr auf dem Amphi hat mich Jenny auf „Kupferzopf“ aufmerksam gemacht. Wohlgemerkt hat sie selbst kupferfarbene Haare bis etwa Mitte Oberschenkel!
Und was soll ich sagen? Seit einem Jahr befolge ich weitestgehend Kupferzopfs Do &Don’t Empfehlungen.
Das kann man wohl als Beginn meines wirklichen Haare-Züchtens bezeichnen.

Erstmal habe ich Spaß an neuen Frisuren gefunden: endlich gelernt mit einem Duttring umzugehen, meine Haare zu Kordeln und ordentlich hochzustecken. Zum Schlafen habe ich sie geflochten und bin zunächst von täglich auf alle zwei Tage Haare waschen umgestiegen. Geföhnt habe ich sie deutlich seltener, nicht mehr so lange und fast ausschließlich kalt.
So ging es ein paar Monate. Und dann habe den Link zum Blog von Vanessa Hartmann, Haartraum, entdeckt. Umwerfend, diese Haare!

Und von da bin ich ohne weitere Umwege im Langhaarnetzwerk gelandet.
Meine Haarschmucksammlung ist explodiert: im Haarschmuckpost fehlen jetzt schon wieder 2 Stücke, ein drittes ist aus den USA unterwegs. Außerdem bin ich jeden Tag fasziniert, wie toll die Haare der anderen aussehen, wie schnell sie wachsen, was sie damit anstellen und wie langweilig kurze Haare eigentlich sind.
Besonders angetan bin ich von Habiokus unfassbar glänzender Mähne. Und von ihrer Bilderserie, in der ihr Haarwachstum dokumentiert ist.

Sowas will ich auch! Und das hier ist mein erstes Ziel (Gimp lässt grüßen):

 

Wobei es ja ohne diesen „Meisterprüfungsunfall“ am Ende deutlich schöner wäre…

Und morgen werde ich nach Köln fahren, nicht zum Amphi, sondern um mich mit anderen „Haarverrückten“ zu treffen. Ich freu mich!

Haare, nichts als Haare! #3 – Haarschmuck

Heute gibt es einen sehr bilderreichen Blogeintrag, mit all meinen Haarstäben und Haarforken.

Allein diese Sammlung ist ein Grund, die Haare weiter wachsen zu lassen, damit die Schmuckstücke noch häufiger ausgeführt werden!