Übergewicht ist salontauglich

… Normalgewicht und Untergewicht nicht.

Ich hab mich ja vor kurzem erst darüber geärgert, dass ich mir immer wieder blöde Sprüche zu meinem konstanten „Normalgewicht“ anhören darf/muss/kann.

Heute habe ich durch Zufall (ich finde facebook trotzdem noch doof!) einen netten Comic gefunden, der schon irgendwie passt:

erzaehlmirnix – Health at every size

Ich finde es erstaunlich, wie selbstverständlich es heutzutage ist, dass jemand übergewichtig ist. Ich glaube kaum jemand, der 10kg zu viel auf die Waage bringt, wird, darauf angesprochen.

Bei  geringem Untergewicht (und auch Normalgewicht!) hingegen meinen zig Leute, dass sie jemanden vor der Magersucht bewahren müssen.

Renée Zellweger hat ja auch keine Kritik dafür bekommen, dass sie für ihre Rolle in „Schokolade zum Frühstück“ (sehr schnell sehr viel) zugenommen hat, sondern dafür, dass sie danach wieder (sicher ähnlich ungesund schnell und drastisch) abgenommen hat.

Seid mal ehrlich, an was habt ihr beim ersten Bild gedacht?

Es nervt!

Ich bin 1,63m groß, wiege 54kg und bin somit „normalgewichtig“. Ich treibe auch keinen Leistungssport, so dass man eigentlich davon ausgehen sollte, dass ich nicht sonderlich „mager“ aussehe und definitiv noch einen ausreichenden Anteil an Körperfett habe.

Außerdem trage ich seit mehr als 10 Jahren die gleiche Kleidergröße, besitze einige Hosen schon seit 7 Jahren und die passen auch noch.

Und trotzdem muss ich mir seit mindestens 5 Jahren von der Mutter einer meiner besten Freundinnen (und oft genug auch von der Freundin selbst) regelmäßig – also bei jedem Treffen – die Frage stellen lassen, ob ich denn etwa noch weiter abgenommen habe.

Ich habe noch nie in meinem Leben abgenommen!
Diäten kenne ich nur von Freunden und bis ich mit dem Froschkönig zusammengezogen bin konnte ich mein Gewicht ehrlich gesagt nur durch regelmäßige Blutspenden abschätzen, da weder meine Mutter eine Waage hatte, noch später ich in der WG.

Ich bin 1984 geboren, habe dann sicher, wie jedes Baby nach dem „Geburtsstress“ ein wenig Gewicht verloren und bin seitdem gewachsen und entsprechend schwerer geworden
„Ausgewachsen“ bin ich seit ca. 14 Jahren und seitdem ging es mit dem Gewicht wohl auch nicht mehr großartig aufwärts.
Aber verdammt nochmal auch nicht abwärts!

Am Wochenende habe ich mich noch mit zwei Langhaars darüber unterhalten, dass auch ihnen immer wieder unterstellt wird, sie hätten eine Essstörung oder seien gerade auf dem Weg dahin, weil sie ja immer dünner würden.
Am Donnerstag kam dann ein Patient ins Stationszimmer, als ich gerade frühstückte und meinte dies kommentieren zu müssen:

Frau nrsss, Sie essen ja!
Ich dachte, sie haben ein Problem damit!

Nein, habe ich nicht. Ich esse mehrmals täglich und das schon seit fast 30 Jahren. Mein Leibgericht ist Sauerbraten mit Rotkohl und Klößen und davon esse ich mehr als der Froschkönig. Bin dann aber auch einige Stunden im „Futterkoma“.
Eine Essstörung habe ich aber nicht.

Mit welchem Recht, kommentiert denn bitte immer irgendwer das Essverhalten und die Figur schlanker Menschen?! Würde ich statt Kleidergröße 36 die 40 tragen, würde wohl kein Hahn danach krähen, ob ich Müsli mit frischem Obst oder ein Brot mit Nutella frühstücke.
Wäre ich übergewichtig, vermutlich auch nicht.
Aber weil ich schon immer schlank bin macht sich dauernd jemand Sorgen darum, dass ich „noch mehr abnehme“?!

Bitte was?!

Warum macht ihr das?
Macht ihr euch ernsthaft Sorgen um mich?
Habe ich etwa Neuerungen im Bereich Ernährung verpasst?

Ich verstehe es einfach nicht, will mir das langsam aber auch nicht mehr anhören.

Plastik, schön war’s

Es ist jetzt schon fast 3 Monate her, dass Heike in ihrem Blog „Haselnussblond“ über den Film „Plastic Planet“ und ihre Konsequenzen daraus berichtet hat.

Mein erster Eindruck war, dass das für mich ja eigentlich alles nichts neues ist. Ich weiß, dass hormonähnliche Stoffe aus Plastik freigesetzt werden, wir daher schon ewig kein Wasser mehr in PET-Flaschen kaufen und dass dieses Phänomen dauernd unter den Teppich gekehrt wird, weil all die Kunststoffe uns das Leben so enorm erleichtern und da eine rieisige Lobby hinter steht. Auch von den riesigen „Plastikinseln“ in unseren Ozeanen habe ich nicht erst durch die Simpsons und How I met your mother erfahren.
Wobei ich mich selbst diesbezüglich nur teilweise in der Verantwortung sehe. Ich werfe meinen Müll grundsätzlich in Mülleimer und nicht einfach in die Landschaft.
Wann immer möglich, trenne ich meinen Müll. Ich reiße ja sogar die Luftposterfolie aus diesen dicken Briefumschlägen. Ich bin ziemlich sicher, dass mein Müll verbrannt wird und nicht in irgendwelchen Meeren oder sonstwo landet.

Mein zweiter Eindruck war, dass ich es kritisch sehe, möglichst viel Plastik aus dem eigenen Haushalt zu ersetzen, nur weil man sich plötzlich dessen Brisanz bewusst geworden ist. Sie hatte da als Beispiel unter Anderem ihre „Kompostsammelstelle“: Eine alte Waschmittelverpackung. Da hielt ich es für wenig sinnhaft, etwas zu entsorgen, dass lediglich mit Abfall in Berührung kommt und etwas neues anzuschaffen. Das habe ich auch so kommentiert.

Ebenso habe ich kommentiert, dass ich beispielsweise meine intakte Rührschüssel, mit der mein Kuchenteig ja nur kurz in Berührung kommt, nicht einfach entsorgen würde.

Denkste:
Kurz darauf habe ich wieder gebacken und mir vorher die Schüssel genau angesehen: Da war ein kleiner Riss im Boden, Kratzer und Verfärbungen im Inneren – eigentlich echt unappetitlich.
Ich habe also direkt eine meiner Metallschüsseln aus der Schublade geholt und den Teig darin gerührt. Die Kunststoffrührschüssel ist in der gelben Tonne gelandet.
Warum ich die überhaupt noch hatte, obwohl genügend Alternativen im Schrank standen weiß ich gar nicht.

Schließlich hat die Neugier gesiegt und ich habe mir den Film angesehen. Zusammen mit dem Froschkönig. Vor dem Nachtdienst. Daher erstmal nur die erste Hälfte. Hätte ja nicht gedacht, dass er so lang ist!
Die erste Hälfte war wenig beeindruckend: Es geht um Müll. Viel Müll. Das mit den Schwebteilchen im Meer war mir so nicht klar. Okay. Aber wie bereits geschrieben: Mein Müll landet da eher nicht. Da würde es also nichts dran ändern, wenn ich weniger Plastikmüll produziere.
Die zweite Hälfte kam am nächsten Tag dran: Der Fokus liegt darauf, was Bestandteile der Kunststoffe bei uns im Körper machen. Bzw. dass sie überhaupt in diesem Ausmaß in unseren Körper reinkommen.

Der zweite Teil des Films wurde dann noch verstärkt dadurch, dass ich mir kurz darauf die Quarks & Co.-Sendung zum Thema „Hormone“ angesehen habe. Ohne, wäre bei mir vermutlich deutlich mehr Skepsis zurück geblieben.
Der Regisseur (und quasi die Hauptfigur) des Films, Werner Boote, trinkt während des Films immer wieder Wasser aus einer Kunststoffflasche. Deckt zudem auf, wie belastet sein eigener Körper durch die hormonähnlichen Stoffe ist und trinkt direkt wieder aus einer solchen Flasche. Gepaart damit, dass sein Großvater wohl aktiv in der „Kunststoffindustrie“ tätig war, wirkt es teilweise einfach reißerisch und nicht mehr sachlich.

Insgesamt ging es mir wie Heike, als ich mich hier umgesehen habe: So viel Plasik gibt’s hier gar nicht. Natürlich bestehen einige Küchengeräte zu einem großen Teil aus Kunststoff, etc.
Aber es gibt hier beispielsweise keine „unnützen Rumstände“ daraus. Und selbst meine Salatschleuder war immer schon (überwiegend) aus Edelstahl, meine Holzpfeffermühle ist unersätzlich, die Wolldecken sind tatsächlich zu 60% aus Baumwolle und in meinem Kleiderschrank überwiegt ebenfalls eindeutig die Baumwolle.

Das meiste findet sich allerdings doch in der Küche. Viele Lebensmittel werden darin wirklich gelagert. Mehl, Zucker, Kakaopulver, eingefrorene Reste, die Zitruspresse, die sich eigentlich schon in ihre Bestandteile auflöst, ein 1l-Messbecher, Messergriffe, ein Geizhals und Dinge, bei denen ich nicht darauf verzichten werde: Müllbeutel.
Auch im Badezimmer werde ich auf vieles nicht verzichten: Meine elektrische Zahnbürste, die DentTabs in ihrer Kunststoffdose, auch hier Müllbeutel und nicht zuletzt sind auch sämltliche Reinigungsmittel, die ich im ganzen Haus verwende in Plastik verpackt.

Küchenkram (fast) ohne Kunststoff

Küchenkram (fast) ohne Kunststoff

Tatsächlich habe ich kaum etwas neu gekauft:

  • Einen Glasmessbecher hatte ich ohnehin schon. 2005 habe ich mir mal ein Set im Aldi gekauft. Den großen hat aber jemand versehentlich kaputt gemacht, bei dem Versuch mir zu beweisen, dass er nicht aus Glas ist. Da habe ich nur noch einen neuen, großen gekauft.
  • Die Metallschüsseln, allerdings mit Gummi-Antirutschboden, habe ich vor einiger Zeit von meiner Mutter geschenkt bekommen. Ein Dreierset von bo-frost. Dazu kommen die einfachen „Halbkugeln“ von Ikea in 4 verschiedenen Größen. Auch die gibt es hier schon ewig und wurden nur ergänzt, weil meine Salatschleuder nach 8 oder 9 Jahren kaputt gegangen ist (ein Kunststoffteil ist gebrochen). Da musste also wieder eine aus Edelstahl her.
  • Mehl und Co. suchen noch nach einer optimalen Lösung. Vorerst gibt es Apothekerflaschen. Für den Zucker und meine Bierhefetabletten ist das toll. Für etwas das weniger gut rieselt, also Mehl und Kakaopulver, eher eine staubige Angelegenheit. Aber sieht toll aus. Salz wird z.B. auch noch darin einziehen, ebenso mein Vorrat an Pfefferkörnern.
  • Die neue Zitruspresse ist aus Metall und mindestens genauso gut, wie die alte aus Plastik. Sie ist nicht schwerer, ebenso bruchsicher, hygienisch und sieht nett aus.
  • Was ich schon lange haben wollte, wofür ich aber immer zu geizig war, ist das Teelamaß aus Metall. Fand das immer sooooo schön, wenn ich im Teeladen stand. Aber es ist doch verrückt, so viel Geld dafür auszugeben, wenn man sich die Plastikvariante einfach so mitnehmen kann. Aber die 3 bunten Löffelchen (Warum eigentlich 3?!) waren eben ersetzbar und wären nie kaputt gegangen. Das ist jetzt aus gesundheitlicher Sicht sicher total irrelevant. Aber egal: Sieht toll aus, der neue, schwere Messlöffel.

Ansonsten konzentriere ich mich, genau wie Heike, eher bei Neuanschaffungen darauf, was ich kaufe. Ich würde mir z.B. lieber noch mehr Messer mit Holzgriff zulegen. Vielleicht im Frühjahr wieder in Kornelimünster, auf dem historischen Jahrmarkt… Da hab ich schon 3 Stück gekauft. Und ich suche nach einem Wasserkocher mit Temperaturvorwahl, bei dem der Behälter komplett aus Edelstahl ist. Neue Kleiderbügel sind aus Holz und wenn etwas kaputt geht, wird eben auch wieder die Variante ohne Plastik gewählt.

Das Überraschendste ist allerdings, dass auch der Froschkönig voll dahinter steht. Teilweise sogar konsequenter als ich. Mir kamen ja wieder Zweifel, als ich diesen sündhaft teuren Messlöffel bei Tee Gschwender kaufen wollte. Er hat mich dann quasi dazu überredet.

 

Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, sich den Film anzusehen. Er ist optisch nicht wirklich ansprechend, hat wie bereits angedeutet seine Passagen, die man kritisch hinterfragen sollte, ist aber dennoch ein heftiger Denkanstoß. Wenn man diesen denn haben möchte
Und lest Heikes Blog! „Haselnuss-Weltverbesserer-Blond“ passt eigentlich viel besser.
Außerdem: Guckt mehr Quarks & Co.! Da würde ich gerne noch die 7 Dinge über Kleidung empfehlen.

Ei-Abo mit gutem Gewissen. Alles für den Fuchs.

Eigentlich sollte dieser Beitrag komplett anders werden!
Aber dazu später mehr.

Arbeitskollegen von mir haben hatten Hühner. Und gegen einen Unkostenbeitrag für das gute Biofutter, haben sie mir immer mal wieder Eier mitgebracht. Leckere Eier. Mit gutem Gewissen.

Gutes Gewissen, weil ich eben weiß, dass sie da jeden Tag viel Auslauf haben hatten. Und einen großen Stall, der sogar letztes Jahr noch vergrößert wurde.
Das Legedatum (bzw. Ei-Einsammeldatum) wird mit Bleistift drauf geschrieben, das Futter ist angeblich sehr gut und Bio, …

Als ich meine Arbeitskollegin vor 2 Wochen gefragt habe, ob sie mir nochmal welche mitbringt, hat sie eine schöne Geschichte erzählt, was ihre Hühner wohl gerade bei dem Wetter machen (die Sonne schien):

Die liegen jetzt ganz sicher neben dem Stall, auf einem Stück, wo keine Wiese ist, sondern einfach nur Erde.
Da graben die sich ein Stück ein und liegen da.
Richtig auf der Seite.

Die Kollegin streckt einen Arm nach oben und das entsprechende Bein zur Seite in die Luft.

Wirklich richtig auf der Seite und das Bein in der Luft ganz gerade, den Flügel zurück.

Natürlich war ich noch nie da, und kann nur glauben, was sie mir erzählen.
Aber das hört sich für mich immer alles nach „glücklichen“ Hühnern an.
Hühner, die Scharren dürfen, guten Boden unter ihren Füßen (Krallen?), …

Zu den Geschichten, die er erzählt, gehören dann eher die „schrecklichen“ Seiten.
Tod durch Habicht beispielsweise.
Wenn Hühner frei rumlaufen dürfen, dann kommt da auch mal ein Raubvogel dran.
Aber so ist der Lauf der Dinge und irgendwie ist doch das wirklich natürlich.

Eieieiei

Eigentlich sollte ich dann jetzt jeden Dienstag einen Karton Eier bekommen. Ein Ei-Abo halt.

Eigentlich.
Denn tatsächlich hat nicht nur der Habicht ein Interesse an den Hühnern, sondern auch der Fuchs.

Eigentlich ist der komplette Zaun auch einbetoniert.

Eigentlich.
Denn tatsächlich, war da wohl ein ca. 1,5m breites Stück, wo das nicht so war.
Und da hat sich der Fuchs am Wochenende unter dem Zaun durch gegraben.
Und hat alle Hühner, inkl. Hahn, auf dem Gewissen.

Jetzt wird erstmal das Hühnerrevier fuchssicher gemacht.
Und dann werden im Frühjahr neue Hühner gekauft.
So früh im Jahr wie jetzt ist das nicht gut. Hat mir mein Kollege schon vor einiger Zeit erzählt. Dann sind die noch zu jung, draußen ist es zu kalt, …

Also erstmal wieder Bio-Eier aus dem Supermarkt. Mit weniger gutem Gewissen.

Wie steht ihr zu Hühnereiern?
Herkunft egal oder lieber ganz drauf verzichten, weil zumindest in der (Groß-)Industrie die männlichen Küken schlichtweg entsorgt werden?
Verzicht aus ganz anderen Gründen?

Was soll 2014?

Bevor man Pläne für das kommende Jahr macht, sollte man vermutlich erstmal überschlagen, wie das vorherige Jahr so gelaufen ist.
Kann ich nicht.
Hatte nämlich gar keine festen Ziele. Aber vielleicht resümiere ich ja trotzdem bald noch das Jahr 2013?

Jetzt lege ich jedenfalls erstmal wieder ein paar Ziele fest. 2011 hat das eigentlich ganz gut geklappt. Aber da waren es deutlich weniger…

 

Freunde:

  • mindestens 1x im Monat bei meinen Mädels melden, idealerweise jemanden besuchen oder wenigstens telefonieren
  • den 30. Geburtstag feiern und dazu Freunde einladen, die ich selten sehe
  • David in Berlin besuchen
  • 1x mit Freunden Grillen, 1x Spieleabend mit Freunden

Studium:

  • Die letzte Klausur meines Studiums gut vorbereitet angehen: Studienbriefe bis spätestens 4 Wochen vorher gelesen haben, 2 Wochen vorher alle Altklausuren gelöst, 1 Woche vor der Klausur Notizen in Form von Karteikarten zu den Stdienbriefen und Klausuren
  • mindestens eine der beiden ausstehenden Studienarbeiten schreiben, die Diplomarbeit hebe ich mir für 2015 auf…

Sport:

  • Zwischen 2 „Sporteinheiten“ nicht mehr als 2 Wochen vergehen lassen
  • Es schaffen schneller zu laufen, als zu gehen (also Pace < 10:00 min/km)
  • min. 12x Klettern gehen

Wohnen/Essen/Leben:

  • 2x oder öfters pro Woche kochen
  • Bananen nicht unappetitlich alt werden lassen
  • Äpfel, Paprika, Gurken und Kartoffeln nicht verschrumpeln lassen
  • 1x pro Woche, oder häufiger, einen Smoothie machen
  • ausreichend trinken

Blog:

  • „To-Blog“ Liste abarbeiten – entweder fertig schreiben oder endgültig verwerfen
  • ab und zu Fotos einbinden, Textwüsten sind doch nicht sooooo schön
  • mindestens 1x pro Monat bloggen

Haare:

  • nicht färben
  • Länge von ca. Hosenbund beibehalten
  • weniger Zeit im LHN verbringen

Sonstiges:

  • Klamotten ausmisten (Altkleider, Kleiderkammer, Kleiderkreisel?)
  • anderes Zeug ausmisten (eBay?)
  • mehr gebrauchte oder gar keine Kleidung kaufen (schont meine Gesundheit, den Geldbeutel und die Umwelt…)
  • weniger reden
  • mehr lesen (Bücher!!!)
  • bewusster/kritischer/überlegter einkaufen

Natur pur?

Ich bin ja recht aktiv im Langhaarnetzwerk. Dort gibt es immer wieder mal Trends.
Hier 3, die ich selbst mitgemacht habe:

  • als ich mich vor etwa einem Jahr angemeldet habe, war Kokosöl total beliebt
  • im Winter waren die Pflegeprodukte von Desert Essence der Hit
  • dann wurde ich von der Haarwäsche mit Seife „angefixt“

Aktuell waschen ganz viele Langhaars ihre Mähnen mit „Shampoobars“.

Aber auch neben der Haarpflege gibt es reichlich „Modeerscheinungen“.
Fängt an, bei Farben die besonders gefragt sind – ganz auffällig fand ich das mit Grün – geht über die ausschließliche Verwendung von Naturkosmetik, bis hin zu einer vollständig auf Nachhaltigkeit und Umweltschonung ausgelegten Lebensweise.

Letzteres ist wohl ein Vollzeitjob und eigentlich nicht wirklich realisierbar.

Gestern war ich jedenfalls bei einem Forumstreffen und wir haben uns da auch in einer kleinen Gruppe über diesen Trend unterhalten.
Ich finde das ganz grundsätzlich unterstützenswert und in kleinem Umfang mache ich das ja selbst, auch wenn da nicht immer die Umwelt/Nachhaltigkeit Anlass ist:

  • ich kaufe meine Brötchen beim Bäcker im Ort
  • Aufschnitt und einen großen Teil meines Fleischs hole ich beim Metzger
  • wenn möglich (und bezahlbar) kaufe ich Bio-Produkte und ich bevorzuge Produkte „aus der Region“
  • ich versuche weniger wegzuwerfen, also nur das zu kaufen, was ich auch esse
  • meine Haar- und Körperpflege besteht inzwischen vollständig aus Naturkosmetik
  • während ich mich einseife, stelle ich das Wasser der Dusche aus
  • unsere neue Waschmaschine dosiert das Waschmittel selbst und braucht richtig wenig Wasser, Strom, etc.
  • ich benutze Kalkstoptabs um die Lebensdauer der Waschmaschine zu verlängern udn Waschmittek zu sparen
  • der Trockner steht seit 1,5 Jahren fast ungenutzt hier rum
  • wir trinken Leitungswasser, also weder Transportwege von Wasserkästen, noch die ganzen Einwegflaschen
  • „unser“ Haus ist ziemlich umweltschonend im „Unterhalt“, Solarthermie, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, gute Dämmung, etc.

Gerade bei den ersten beiden Punkten wird recht deutlich, dass ich das nicht konsequent durchziehe:
Ich besitze kein Fahrrad und obwohl Bäcker und Metzger nur einen Kilometer entfernt sind, gehe ich nicht zu Fuß, sondern fahre mit dem Auto.

Genau das war aber auch gestern unser Konsens:
Man muss das nicht komplett konsequent durchziehen, es ist absolut in Ordnung, wenn amn das macht, was man selbst für sich akzeptabel findet.

Wirklich konsequent den Gedanken des Umweltschutztes umsetzen, also vollständiger Verzicht auf Plastik, Einmalartikel, lange Transportwege, etc., ist heutzutage eigentlich unmöglich.
Vielleicht, wenn man als Selbstversorger irgendwo am Waldrand, bestenfalls noch an einem kleinen Bach lebt. Und selbst das ist kritisch, dann kann man sich zwar seine Lebensmittel selbst anbauen, sein Brennholz im Wald selbst besorgen, aber die CO2-Bilanz vom Heizen mit Holz ist sicher auch nicht die Beste. Und eine Lösung „für alle“ ist das definitiv auch nicht.

Ich könnte sicher auch ohne viel Aufwand und Abkehr von der modernen Gesellschafz deutlich mehr machen:

  • ein Fahrrad kaufen und damit zum Bäcker fahren.
  • den Metzger bitten nicht alles nochmal in eine Plastiktüte zu stecken, sondern direkt in meine Stofftasche.
  • Taschentücher aus Recycling-Papier verwenden Nein! Ich benutze Taschentücher hauptsächlich, wenn ich erkältet bin, da ist die Haut so schon schnell genug gereizt und die Nase feuerrot!
  • mir einen Job suchen, für den ich nicht 60km pro Tag fahren muss, oder zu dem ich wenigstens mit öffentlichen Verkehrsmitteln komme Nein! Ich mag meinen Job! Genau den, den ich gerade mache, bei genau dem Arbeitgeber!
  • früher, aber dafür langsamer zur Arbeit fahren Nein! Ich fahre nicht gerne unter 110km/h auf der Autobahn, dann bin ich ja NOCH länger unterwegs und hänge immer zwischen zwei LKW!
  • beim nächsten Auto darauf achten, dass es weniger Kraftstoff braucht (sehr, sehr gerne, das hat dann nämlich automatisch mehr Hubraum und kommt – wenn ich denn mal „spritzig“ fahren oder einfach nur kurz überholen möchte – auch vom Fleck!)

Die Liste ist beliebig erweiterbar.
Manches werde ich sicher auch noch umsetzen. Aber ich werde z.B. weiterhin vieles ganz bequem im Internet bestellen. Und auf meine elektrische Zahbürste berzichte ich sicher auch nicht, genausowenig auf Schokolade von Lindt und Nutella. Original Nutella. Nicht Schokokreme von Alnatura und ähnlichen Anbietern.

Und Fleisch werde ich auch weiterhin essen!

Weil ich diesen Luxus mag und genieße. Weil eben auch Kleinvieh Mist macht.

Kochbücher – Essen für’s Auge

Ich liebe Kochbücher!

Wenn man nicht weiß, was man kochen soll, keinen Hunger hat und trotzdem Ideen für den Einkauf braucht, ist ein Kochbuch irgendwie der beste Anreiz. Schöne bunte Fotos, tolle Beschreibungen. Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen und man bekommt gleich Appetit.

Mein erstes habe ich mit meinem ersten Kesselset – einer Treueprämie von E-plus – bekommen und war das „Kochen für Freunde“ von Jamie Oliver. Ein anderes, ebenfalls von Jamie, habe ich mir gekauft, weil ich mit meinem Physiker zusammen mal einen Kuchen daraus gebacken habe.

Kochen für Freunde

Kochen für Freunde

Bei beiden Büchern fand ich den Schreibstil eigentlich echt ätzend!

Wie kann man nur Rezepte im Fließtext schreiben?!

Fließtextrezept

Fließtextrezept

Dazu kamen dann noch einige Kochbücher, die ich bei Oma und Mama als Dauerleihgabe ergattern konnte. Und das bofrost*-Kunden-Kochbuch habe ich von meiner Tante mal zu Weihnachten geschenkt bekommen – ist schließlich ein Rezept von ihr drin… (Übrigens hat sie auch ein tolles Rezept-Blog)

Selbst gekauft habe ich mir dann wieder „Born to cook 2“, vom Küchenbullen Tim Mälzer.

Born to cook 2

Born to cook 2

Eins meiner liebsten Kochbücher!
Ich habe es kennengelernt, weil wir es mal der Mutter eines (Ex)Freundes geschenkt haben. Mir gefiel dabei besonders diese kleine „Timeline“ am oberen Seitenrand bei jedem Rezept. Als Anfängerin hat mir das wirklich geholfen, mich in der Küche zu organisieren.

Übersichtliche Leiste

Übersichtliche Leiste

Daraus hab ich auch schon richtig viel gekocht:

  • scharfe Spaghetti im Papier (gehört inzwischen zu meinen Standardgerichten)
  • Club-Sandwich (2 mal gemacht, und sicher bald wieder)
  • Yorkshire-Puddings (tolle Technik, mir hat’s geschmeckt, dem Froschkönig nicht)
  • gefüllte Portobellos
  • Doppeltes Grillfilet (wirklich auf dem Grill, wird bald wieder gemacht, dann hoffentlich mit besserem Timing…)
  • Spanische Rouladen (Weihnachten 2011)
  • Tims Nudelsalat (mal für einen Geburtstag, noch in Aachen – wurde gut gegessen)
  • Käsegrieß (auf speziellen Froschkönigwunsch – absolut misslungen, oder einfach nicht unser Geschmack)

Und natürlich habe ich beim Ausprobieren einfach viel gelernt. Das Buch ist außerdem voll mit wertvollen Tipps, auf was man beim Kochen grundsätzlich so achten sollte/könnte.

„Born to cook 2“  ist also das erste von drei Kochbüchern, die mir besonders gut gefallen.

Das zweite ist „Weber’s Grillbibel“.

Weber's Grillbibel

Weber’s Grillbibel

Als feststand, dass wir umziehen, stand für mich auch fest, dass es hier einen Weber-Grill geben wird. Und ganz schnell kam dann auch der Wunsch nach diesem Kochbuch.
Meine Mutter hat es mir dann zur „Hauseinweihung“ geschenkt.

Ich gebe meine Grillbibel nie wieder her!

Mal davon abgesehen, dass ich ohne wohl kaum auf die Idee gekommen wäre, die Kohle vollständig auf eine Seite zu schieben und auch den Deckel kaum anzuwenden wüsste, sind da richtig tolle Rezepte drin.

Grilltechnik

Grilltechnik

  • Mein Lieblingstipp ist der, bei einem Brathähnchen Kräuterbutter unter die Haut zu reiben.
  • Auch auf die Cajun-Gewürzmischung möchte ich nicht mehr verzichten, darüber habe ich hier auch schon gebloggt.
  • Gegrillt schmeckt Spargel sogar mir, und der Froschkönig freut sich, dass er eins seiner Lieblingsgerichte ab und zu auch von mir bekommt
  • Im Dezember ein ganzes Hähnchen grillen war schon cool…
  • Mais mit einer zuckrigen Kruste ist schon etwas besonderes
    Gegriller Spargel

    Gegriller Spargel

    Hähnchen verfeinern

    Hähnchen verfeinern

Seit gestern besitze ich jetzt noch ein drittes, absolut empfehlenswertes Kochbuch:
„Jamies 30-Minuten-Menüs“

Jamies 30 Minuten Menüs

Jamies 30 Minuten Menüs

Schon wieder Jamie Oliver? Dabei soll doch der Schreibstil so doof sein?

Hier wurde dazugelernt!

Das Buch ist nicht mehr in durchgehendem Fließtext, sondern die Menüs (immer 2-3 Gänge) sind klar in die einzelnen Arbeitsschritte unterteilt.

Übersichtlich gegliederter Text

Übersichtlich gegliederter Text

Mit etwas Übung und entsprechenden Hilfsmitteln (z.B. einer Küchenmaschine) ist wohl tatsächlich alles in 30 Minuten machbar.
Meine Mutter hat auch schon einiges davon ausprobiert. Von ihr habe ich übrigens auch dieses Buch geschenkt bekommen. Weil ich bei ihr schon mal etwas daraus serviert bekommen habe und sie eben schon einiges daraus ausprobiert hat. ich weiß zumindest von 3 Gerichten, wobei sie die Nachspeise meistens weglässt:

  • Das Steak-Sandwich, hier hat sie die Beilagen komplett weggelassen
  • Gebratene Jakobsmuscheln mit sußem Chilireis und grünem Gemüse (wobei sie die Jakobsmuscheln durch Garnelen ersetzt hat, macht sie sich wohl öfters)
  • Superschnelle Hackfleischpfanne, Odenkartoffeln, ein Traum von Salat und weiße Bohnen mit Speck (das durfte ich bei ihr genießen, es gab allerdings Baguette statt Kartoffeln)

Ich werde in der nächsten Woche wohl „Räucherlachs, Kartoffelsalat mit Dill, Rote Beete & Hüttenkäse, Roggenbrot & selbstgemachte Butter“ ausprobieren. Die Butter kommt dann aber fertig aus der Kühltheke und das Roggenbrot natürlich vom Bäcker.

Wird bald gekocht

Wird bald gekocht

Manchmal koche ich einfach richtig gerne. Also nicht nur Bilder gucken.
Ich würde gerne mal ein Kochbuch komplett „durchkochen“. Alles mal ausprobieren.

Wenn ich irgendwann viel Zeit hab, mache ich das vielleicht. Und dann blogge ich darüber.

Wie war das noch gleich mit der Emazipation?

Irgendwann – als ich ihm kundgetan habe, dass ich mir im Kino irgendeinen Twilight-Teil ansehe – meinte mein lieber Blogpate mal zu mir, dass er und seine Freundin mich re-emanzipieren müssten.

Gerade habe ich den Herd geputzt, denke darüber nach, ob diese Ceran-Feld-Reiniger etwas nützen. Gleichzeitig überlege ich, was ich uns heute leckeres koche.
Wenn man jetzt noch bedenkt, dass der Froschkönig im mittleren Management arbeitet und ich eine unterbezahlte Krankenschwester bin, kommt man bei einer sehr altmodischen Rollenverteilung an:

Er bringt das Geld nach Hause, sie steht am Herd.

Brauche ich so eine Re-Emazipation vielleicht wirklich. Bin ich unselbstständig und füge mich in alt hergebrachte Rollen?!

Ich glaube nicht.
Ich glaube eher, dass es eine weitere Stufe der Emanzipation ist, alte Rollenmuster nicht mehr stur abzulehnen sondern einfach das zu machen, worauf man Lust hat. Und sei es dann auch mal zu kochen, zu putzen und all die anderen Dinge, die Frauen so machen.

Womit er aber Recht hat, ist Twilight.
Ich bin den Büchern verfallen. Und die sind sowas von emanzipations“feindlich“:

Bella sieht sich als alleine nicht lebensfähig und schwach. Statt ihre eigenen Stärken zu entdecken unterwirft sie sich ihrem Vampir und dem Wunsch selbst einer zu sein. Auf dessen Erfüllung wartet sie geduldig und gibt sich selbst zwischenzeitlich sogar für ihr ungeborenes „Kind“ auf.
Erst durch die Verwandlung ist sie in der Lage selbst auf sich Acht zu geben. Doch auch dann macht sie das nicht. Sie macht, was die neue Familie von ihr erwartet. Aber sie hat ja die Ewigkeit Zeit, sich doch noch selbst zu verwirklichen.

Das hier soll jedoch keine Rezension der Bücher sein, ich will mich jetzt gar nicht wieder damit beschäftigen. Es reicht ja schon, dass ich bereits sehnsüchtig auf die DVD-Box (am liebsten alle Filme nochmal als Extended-Version) warte.

Also zurück zur Emanzipation:
Und eigentlich mag ich da auch gar nicht mehr so viel zu schreiben.
Also Schluss jetzt. Emanzipiere ich mich doch mal von der Erwartungshaltung, dass jeder Artikel ein vernünftiges Ende… 😉

bofrost*-Produktmarketing

Der Froschkönig und ich sind Kunden beim bofrost*. Und zwar sehr gerne.
Ich persönlich liebe ja die boBömbchen. Sie wurden erst vor kurzem (wieder) neu ins Programm aufgenommen. Selbst unser Verkaufsfahrer kannte sie nicht. Aber als ich noch mit meiner Mutter und meiner Oma in einem Haus gewohnt habe, gab es die schon mal. Das ist aber mehr als 15 Jahre her.

Heute war er wieder hier, der Verkaufsfahrer. Schon im Vorfeld haben wir uns Gedanken über die Sauerbratenroulade gemacht. Hier das Bild der bofrost*-Homepage:

Quelle: bofrost.de

Quelle: bofrost.de

Wir haben gerätselt, wie groß wohl die Enttäuschung ist, wenn man sie dann vor sich auf dem Teller hat. Wir haben usn gefragt, wie dieses Bild wohl manipuliert wurde. Ob es wohl wirklich so viele „Fleischumwicklungen“ sind? Mittlerweile wissen wir es:

  • kleiner Teller
  • weniger Soße
  • kleinere Knödel
  • Perspektive

Bei uns sah es dann so aus:

Günstige Perspektive

Günstige Perspektive

Die Abbildung suggeriert mehr!

Die Abbildung suggeriert mehr!

Eigentlich kann man an den Zutaten sehr genau erkennen, was – und vor Allem: wie viel – man bekommt. Es handelt sich insgesamt um 500g Produkt auf zwei Kochbeutel verteilt.
Man sollte jedoch bedenken, dass darin auch die Soße enthalten ist:

Sauerbratenroulade 40% (Rindfleisch 65 %, Wasser, Weizenmehl, Backobst 7 % (Aprikosen, Pfirsiche, Backpflaumen, Birnen, Äpfel), Eier, jodiertes Speisesalz, Kräuter (Petersilie, Dill, Basilikum), Hefe, Gewürze (Chili, Curry, Fenchel, Lorbeer, Pfeffer, Piment, Zwiebel, Sellerie), Karamellzucker, Zucker, Branntweinessig), Wasser, Rinderfond (Wasser, Rindfleischextrakt), Zwiebeln, Apfelkraut (Äpfel, Birnen, Zucker, Geliermittel (Pektine)), Apfelmus (Äpfel, Zucker), Rapsöl, Zucker, Branntweinessig, modifizierte Maisstärke, Sellerie, Karotten, jodiertes Speisesalz, Tomatenmark, Karamellzucker, Gewürze (Liebstöckelwurzel, Pfeffer, Nelke, Sellerie, Chili, Curry, Fenchel, Lorbeer, Piment), Kräuter (Basilikum, Dill), Palmfett.
(Quelle: bofrost.de)

Demzufolge 100g Roulade (40%), 150g Soße (60%). Von den 100g Roulade sind dann tatsächlich 65g Rindfleisch (26% der Gesamtmenge).
Geschmacklich ist sie aber ganz in Ordnung. Die Soße ist etwas flüssig, aber man erkennt, dass es Sauerbratensoße ist. Das Fleisch ist mager und nicht zu trocken. Ebenfalls leicht sauer – wie es sich auch gehört!
Die Zubereitung ist ebenfalls denkbar einfach – und durch die Kochbeutelgeschichte ist in dem Kilopreis von 19,90€ immerhin kein Wasser enthalten, dass bei der Zubereitung verdunstet…

Fazit:

Eher eine schnelle, aber feine Mahlzeit für besser verdienende Singles. Als Festtagsmenü hauptsächlich unterhaltsam.

Wirklich gelungenes Produktmarketing. Wirklich gelungene Manipulation!

Joghurtmarotten

Jetzt war es aber lange still hier. Und ich melde mich zurück mit einer Marotte – meiner Knick-Joghurt-Marotte.

Knick-Joghurt ist allen ein Begriff, oder muss ich jetzt den bekannten Markennamen nennen? Auf einer Seite einfacher Joghurt, auf der anderen zuckersüße Marmelade oder irgendwelches knusperndes, sehr süßes, schokoladiges Zeug. Ich bevorzuge letztere Sorten.

Gerade habe ich wieder so ein Ding gegessen. Banane mit Schokoladenflakes. Mjam. Und dabei fiel mir auf, wie verrückt ich das doch mache:

Aufmachen.
Joghurt knicken.
Alles vermischen.
Anfangen zu löffeln.
Dafür fast alles zu einer Seite des Bechers schieben.
Um die Schokoflakes herumlöffeln.
Zur anderen Seite schieben.
Um die Schokoflakes herumschieben.
Die 4 letzten Schritte wiederholen, bis fast nur noch Schokoflakes, mit einer zarten Joghurtschicht umhüllt im Becher sind.

Ich könnte also genausogut zuerst etwa 3/4 vom Joghurt essen, dann den Becher knicken und alles mischen. Dann wäre der Genuss aber nach wenigen Augenblicken vorbei.

Ich vermute nämlich, dass das der Grund für mein merkwürdiges Verfahren ist:

Länger genießen. Sich langsam an den immer größeren Genuss herantasten und dann:

MJAM!

Ja, so bin ich. 😉