Nussfarbener Herbst

Ich kenne die Ruhr aber breiter!

Das meinte Heike, aka Haselnussblond, als wir uns vor kurzem in Düren getroffen haben.

Neben einem Besuch bei Xtend-your-hair, sind wir mir Hurley und unseren Kameras an der Rur – ohne „h“ – spazieren gegangen.

Spaziergang an der Rur

Der ursprüngliche Plan war, nach dem Einkauf zum nahegelegenen Badesee zu fahren, auf der Suche nach einer guten Kulisse für Haarfotos.
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Völlig betuppert!

Ich sag nur:
Schneeeeeeball!

Nach all dem haarigen Inhalt hier nochmal „ein Schwank aus meinem Leben“:

Dass ich wirklich noch SO viel Plastik-Gedöns hier rumfliegen habe, hätte ich ja ehrlich gesagt nicht gedacht

Dass ich wirklich noch SO viel Plastik-Gedöns hier rumfliegen habe, hätte ich ja ehrlich gesagt nicht gedacht

Ehrlich. Ich war bei einer Tupperparty. Vor etwa 3 Wochen. Nach mehr als 10 Jahren wieder. Hier gibt es also ein wenig Tuppergedöns, auch wenn ich tatsächlich überwiegend Glas, Metall und Holz verwende, siehe auch hier. Sind zu einem großen Teil Überbleibsel bzw. „Erbstücke“.

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Treffen im Süden

Mein 1. Maiwochenende 2015 hätte wohl abwechslungsreicher kaum sein können. Freunde, Haare, Sport und leckerstes Essen!
Dazu der ein oder andere Blick auf die Alpen und Kühe.

Wir waren:

Wir waren: Heike/haselnussblond, somanoana, Lenja/Waldelfentraum, Nymeria, Andrea/nrsss, Lady Amalthea, Nickike, Miss Mut und Nessa/Haartraum. Am Vortag war noch eine Freundin von Nessa dabei – mein Haarzwilling!

Was machen 9 bzw. 10 Mädels mit einem kleinen Haartick, wenn sie sich treffen?

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Übergewicht ist salontauglich

… Normalgewicht und Untergewicht nicht.

Ich hab mich ja vor kurzem erst darüber geärgert, dass ich mir immer wieder blöde Sprüche zu meinem konstanten „Normalgewicht“ anhören darf/muss/kann.

Heute habe ich durch Zufall (ich finde facebook trotzdem noch doof!) einen netten Comic gefunden, der schon irgendwie passt:

erzaehlmirnix – Health at every size

Ich finde es erstaunlich, wie selbstverständlich es heutzutage ist, dass jemand übergewichtig ist. Ich glaube kaum jemand, der 10kg zu viel auf die Waage bringt, wird, darauf angesprochen.

Bei  geringem Untergewicht (und auch Normalgewicht!) hingegen meinen zig Leute, dass sie jemanden vor der Magersucht bewahren müssen.

Renée Zellweger hat ja auch keine Kritik dafür bekommen, dass sie für ihre Rolle in „Schokolade zum Frühstück“ (sehr schnell sehr viel) zugenommen hat, sondern dafür, dass sie danach wieder (sicher ähnlich ungesund schnell und drastisch) abgenommen hat.

Seid mal ehrlich, an was habt ihr beim ersten Bild gedacht?

Und jetzt doch: Ein zweiter Versuch mit Facebook

Nach über 2 Jahren habe ich es gestern getan: Ich habe mich wieder bei Facebook angemeldet.

Keine 24 Stunden nach meinem 10-Jahres-Abitreffen. (Dazu „wann anders“ mehr)

Ich bin weiterhin der Meinung, dass es möglich ist, auch ohne  Social Network „im Kontakt“ zu bleiben. Und ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass der Kontakt, den man auch ohne Facebook pflegt, sehr viel wertvoller ist. Man investiert einfach mehr Zeit in die Pflege seiner Freundschaften ohne Facebook. Man lässt die anderen mehr aktiv am eigenen Leben teilhaben, statt ihnen nur die Möglichkeit einzuräumen, sich selbst darüber zu informieren.

Aber tatsächlich ist es so, dass ich es nicht immer schaffe, meine Freundschaften so zu pflegen, wie ich mir das wünsche.
Ich habe bescheidene Arbeitszeiten und dadurch, dass ich den Froschkönig momentan nur am Wochenende sehen kann, auch da wenig Spiel für Sachen, die ihm nicht auch gefallen würden. Prioritäten.
Selbst wenn mich dann doch mal jemand einlädt, sage ich relativ oft ab.
Das machen diejenigen, zu denen man ohnehin nicht den ganz regelmäßigen Kontakt hat vielleicht 2x mit. Danach fragen sie nicht mehr. Und ich kann es ihnen auch nicht verübeln.

Facebook macht sowas einfacher. Jedenfalls sollte es das. Meine Erwartung ist, dass ich mindestens 2 meiner ehemaligen Mitschüler nicht erst zum nächsten großen Event unserer Schule sehen werde.

Auch letzten Monat habe ich kurz darüber nachgedacht, mich anzumelden. So um dieses Treffen der Langhaars herum.
Es wäre vieles doch einfacher gewesen. Die anderen haben das fast komplett darüber geplant, und ich hing mehr so dran. Jedenfalls gefühlt.
Vielleicht wäre ohne Facebook aber auch einfach nur weniger im Vorfeld diskutiert worden, weil einfach 2 Leute telefonisch festgelegt hätten, wie der Ablauf aussieht, was man mitbringen muss/soll und das dann eben den anderen nur mitteilen müssten.

Jetzt bin ich wieder bei Facebook. Habe fast alle Privacy-Einstellung ganz „streng“ eingestellt und bin mir noch unsicher, in welchem Umfang ich da aktiv sein möchte.
Solange ich das nicht weiß, „like“, kommentiere und teile ich nichts.
Ich schreibe Nachrichten und wähle so gezielt meine Freunde aus, dass ich hoffe niemanden vor den Kopf zu stoßen.

Maximal ein Jahr, dann wird entschieden, ob Facebook nicht doch wieder fliegt.

Es nervt!

Ich bin 1,63m groß, wiege 54kg und bin somit „normalgewichtig“. Ich treibe auch keinen Leistungssport, so dass man eigentlich davon ausgehen sollte, dass ich nicht sonderlich „mager“ aussehe und definitiv noch einen ausreichenden Anteil an Körperfett habe.

Außerdem trage ich seit mehr als 10 Jahren die gleiche Kleidergröße, besitze einige Hosen schon seit 7 Jahren und die passen auch noch.

Und trotzdem muss ich mir seit mindestens 5 Jahren von der Mutter einer meiner besten Freundinnen (und oft genug auch von der Freundin selbst) regelmäßig – also bei jedem Treffen – die Frage stellen lassen, ob ich denn etwa noch weiter abgenommen habe.

Ich habe noch nie in meinem Leben abgenommen!
Diäten kenne ich nur von Freunden und bis ich mit dem Froschkönig zusammengezogen bin konnte ich mein Gewicht ehrlich gesagt nur durch regelmäßige Blutspenden abschätzen, da weder meine Mutter eine Waage hatte, noch später ich in der WG.

Ich bin 1984 geboren, habe dann sicher, wie jedes Baby nach dem „Geburtsstress“ ein wenig Gewicht verloren und bin seitdem gewachsen und entsprechend schwerer geworden
„Ausgewachsen“ bin ich seit ca. 14 Jahren und seitdem ging es mit dem Gewicht wohl auch nicht mehr großartig aufwärts.
Aber verdammt nochmal auch nicht abwärts!

Am Wochenende habe ich mich noch mit zwei Langhaars darüber unterhalten, dass auch ihnen immer wieder unterstellt wird, sie hätten eine Essstörung oder seien gerade auf dem Weg dahin, weil sie ja immer dünner würden.
Am Donnerstag kam dann ein Patient ins Stationszimmer, als ich gerade frühstückte und meinte dies kommentieren zu müssen:

Frau nrsss, Sie essen ja!
Ich dachte, sie haben ein Problem damit!

Nein, habe ich nicht. Ich esse mehrmals täglich und das schon seit fast 30 Jahren. Mein Leibgericht ist Sauerbraten mit Rotkohl und Klößen und davon esse ich mehr als der Froschkönig. Bin dann aber auch einige Stunden im „Futterkoma“.
Eine Essstörung habe ich aber nicht.

Mit welchem Recht, kommentiert denn bitte immer irgendwer das Essverhalten und die Figur schlanker Menschen?! Würde ich statt Kleidergröße 36 die 40 tragen, würde wohl kein Hahn danach krähen, ob ich Müsli mit frischem Obst oder ein Brot mit Nutella frühstücke.
Wäre ich übergewichtig, vermutlich auch nicht.
Aber weil ich schon immer schlank bin macht sich dauernd jemand Sorgen darum, dass ich „noch mehr abnehme“?!

Bitte was?!

Warum macht ihr das?
Macht ihr euch ernsthaft Sorgen um mich?
Habe ich etwa Neuerungen im Bereich Ernährung verpasst?

Ich verstehe es einfach nicht, will mir das langsam aber auch nicht mehr anhören.

Mal wieder Facebook…

Dafür, dass meine Abmeldung bei Facebook bereits 2 Jahre zurückliegt, schreibe ich ganz schön oft darüber. Gerade nämlich schon wieder…

Ich denke immer wieder drüber nach, ob ich mich nicht doch wieder anmelden soll. So wie der Froschkönig. Der hat seinen Account, hat Kontakte, ein Profilbild, macht aber sonst quasi gar nichts. Aber er verpasst eben auch nicht irgendwelche Geburtstagseinladungen, Planungen von irgendwelchen anderen Treffen, dass frühere Freunde heiraten, …

Und dann kommt wieder der Gedanke, dass es doch eigentlich reicht, dass ein Kraken all meine Daten sammelt, für mich mit viel Comfort: Google.
Und wer mich erreichen möchte, der kann das auch. Man kann, mir mailen, mich anrufen, mich sogar besuchen?! Und wer wissen möchte, wann das am besten möglich ist, dem gebe ich gerne auch meinen Dienstplankalender frei…

So ein Mist, diese digitale Abhängigkeit…

Natur pur?

Ich bin ja recht aktiv im Langhaarnetzwerk. Dort gibt es immer wieder mal Trends.
Hier 3, die ich selbst mitgemacht habe:

  • als ich mich vor etwa einem Jahr angemeldet habe, war Kokosöl total beliebt
  • im Winter waren die Pflegeprodukte von Desert Essence der Hit
  • dann wurde ich von der Haarwäsche mit Seife „angefixt“

Aktuell waschen ganz viele Langhaars ihre Mähnen mit „Shampoobars“.

Aber auch neben der Haarpflege gibt es reichlich „Modeerscheinungen“.
Fängt an, bei Farben die besonders gefragt sind – ganz auffällig fand ich das mit Grün – geht über die ausschließliche Verwendung von Naturkosmetik, bis hin zu einer vollständig auf Nachhaltigkeit und Umweltschonung ausgelegten Lebensweise.

Letzteres ist wohl ein Vollzeitjob und eigentlich nicht wirklich realisierbar.

Gestern war ich jedenfalls bei einem Forumstreffen und wir haben uns da auch in einer kleinen Gruppe über diesen Trend unterhalten.
Ich finde das ganz grundsätzlich unterstützenswert und in kleinem Umfang mache ich das ja selbst, auch wenn da nicht immer die Umwelt/Nachhaltigkeit Anlass ist:

  • ich kaufe meine Brötchen beim Bäcker im Ort
  • Aufschnitt und einen großen Teil meines Fleischs hole ich beim Metzger
  • wenn möglich (und bezahlbar) kaufe ich Bio-Produkte und ich bevorzuge Produkte „aus der Region“
  • ich versuche weniger wegzuwerfen, also nur das zu kaufen, was ich auch esse
  • meine Haar- und Körperpflege besteht inzwischen vollständig aus Naturkosmetik
  • während ich mich einseife, stelle ich das Wasser der Dusche aus
  • unsere neue Waschmaschine dosiert das Waschmittel selbst und braucht richtig wenig Wasser, Strom, etc.
  • ich benutze Kalkstoptabs um die Lebensdauer der Waschmaschine zu verlängern udn Waschmittek zu sparen
  • der Trockner steht seit 1,5 Jahren fast ungenutzt hier rum
  • wir trinken Leitungswasser, also weder Transportwege von Wasserkästen, noch die ganzen Einwegflaschen
  • „unser“ Haus ist ziemlich umweltschonend im „Unterhalt“, Solarthermie, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, gute Dämmung, etc.

Gerade bei den ersten beiden Punkten wird recht deutlich, dass ich das nicht konsequent durchziehe:
Ich besitze kein Fahrrad und obwohl Bäcker und Metzger nur einen Kilometer entfernt sind, gehe ich nicht zu Fuß, sondern fahre mit dem Auto.

Genau das war aber auch gestern unser Konsens:
Man muss das nicht komplett konsequent durchziehen, es ist absolut in Ordnung, wenn amn das macht, was man selbst für sich akzeptabel findet.

Wirklich konsequent den Gedanken des Umweltschutztes umsetzen, also vollständiger Verzicht auf Plastik, Einmalartikel, lange Transportwege, etc., ist heutzutage eigentlich unmöglich.
Vielleicht, wenn man als Selbstversorger irgendwo am Waldrand, bestenfalls noch an einem kleinen Bach lebt. Und selbst das ist kritisch, dann kann man sich zwar seine Lebensmittel selbst anbauen, sein Brennholz im Wald selbst besorgen, aber die CO2-Bilanz vom Heizen mit Holz ist sicher auch nicht die Beste. Und eine Lösung „für alle“ ist das definitiv auch nicht.

Ich könnte sicher auch ohne viel Aufwand und Abkehr von der modernen Gesellschafz deutlich mehr machen:

  • ein Fahrrad kaufen und damit zum Bäcker fahren.
  • den Metzger bitten nicht alles nochmal in eine Plastiktüte zu stecken, sondern direkt in meine Stofftasche.
  • Taschentücher aus Recycling-Papier verwenden Nein! Ich benutze Taschentücher hauptsächlich, wenn ich erkältet bin, da ist die Haut so schon schnell genug gereizt und die Nase feuerrot!
  • mir einen Job suchen, für den ich nicht 60km pro Tag fahren muss, oder zu dem ich wenigstens mit öffentlichen Verkehrsmitteln komme Nein! Ich mag meinen Job! Genau den, den ich gerade mache, bei genau dem Arbeitgeber!
  • früher, aber dafür langsamer zur Arbeit fahren Nein! Ich fahre nicht gerne unter 110km/h auf der Autobahn, dann bin ich ja NOCH länger unterwegs und hänge immer zwischen zwei LKW!
  • beim nächsten Auto darauf achten, dass es weniger Kraftstoff braucht (sehr, sehr gerne, das hat dann nämlich automatisch mehr Hubraum und kommt – wenn ich denn mal „spritzig“ fahren oder einfach nur kurz überholen möchte – auch vom Fleck!)

Die Liste ist beliebig erweiterbar.
Manches werde ich sicher auch noch umsetzen. Aber ich werde z.B. weiterhin vieles ganz bequem im Internet bestellen. Und auf meine elektrische Zahbürste berzichte ich sicher auch nicht, genausowenig auf Schokolade von Lindt und Nutella. Original Nutella. Nicht Schokokreme von Alnatura und ähnlichen Anbietern.

Und Fleisch werde ich auch weiterhin essen!

Weil ich diesen Luxus mag und genieße. Weil eben auch Kleinvieh Mist macht.

Bevor ich hier gar nichts mehr schreibe…

…schreibe ich lieber mal auf, über was ich eigentlich gerne schreiben würde:

  1. Swopper sponsored by Froschkönig, inklusive SwopperAir-Test und Bewertung von „Maßlos“ in Düsseldorf, huch, ich muss noch schnell ein Foto machen!
  2. Meckernde Leute an Supermarktkassen: Mann der sich über getrennte Doppelpacks aufregt, Frau die meint, berufstätige hätten keine Chance im Aldi die Schnäppchen einzuheimsen
  3. Ravensburger Puzzles inklusive deren grandiosem Service
  4. Aktueller Stand meiner Haarschmucksammlung – ich bin verrückt!
  5. Haarschmuckeigenproduktion
  6. selbst getestete Rezepte aus dem 30-Minuten-Menü-Kochbuch (bisher sind es 6
  7. Erfahrungsbericht zu fashionforhome.de
  8. Twitter-Klugscheißerei mit Schizophrenieverwurschtelding
  9. Schweinehund besiegt Sport
  10. War da nicht mal was mit Gothic?

Also die Ideen sind da!

Aber die Zeit wird gerade anderweitig beansprucht. Hier in Auszügen, wo die Zeit bleibt: Studienbriefe auf meinem Kindle lesen, ganz akribische Gartenpflege, Kochen, Grillen, Arbeiten, …