Tür(chen) zu!

Und plötzlich hatte der Adventskalender keine Türchen mehr…
Es tut mir wirklich, wirklich leid.

Was passiert ist:

  • schon am 10. hatte ich eigentlich keine Lust mehr auf „Online-Kalender“. Da waren diverse von „extern“ vermarkteten Blogs, andere Gewinnspieldinger, …
    Ich habe es ja schon angedeutet, aber ich finde die Dinger insgesamt echt doof. Ausnahmen habe ich genannt, weil ich teilweise die Blogs als Ganzes mag. Nixenhaar ist so eine Ausnahme.
  • einen Kalender wollte ich gerne noch vorstellen, Prinzip ähnlich dem 2. Türchen, aber da fehlt mir bis heute die Rückmeldung des Initiators
  • analoge Kalender waren noch einige geplant, es scheiterte jedoch aus verschiedenen Gründen:
  1. die Fotos des Kalender kamen nicht an – irgendwie hat der Mailprovider unserer Jahrespraktikantin rumgezickt
  2. der Kalender unserer Examensschülers (ein echt cooler, beleuchteter Ast, an dem für beide je 12 Päckchen hätten hängen können) wurde quasi nie fertig, bzw. haben beide zum Schluss erst gerade rechtzeitig die Päckchen an den Ast gebunden
  3. die Kollegin wurde schwanger und dann auch noch krank
  4. den tollen Teelichtkalender meiner Mutter wollte ich fotografieren, habe ich auch gemacht – musste aber aufgrund akuter Vergesslichkeit dafür die Smartphonekamera nehmen und war entsprechend unzufrieden mit dem Ergebnis
  5. zwei „analoge Versionen“ hatte ich mir auch noch gekauft, aber da es sich abzeichnete, dass ich keine 12 abwechslungsreichen Türchen (sondern nur kommentarsüchtige Gewinnspiele) mehr zusammen bekomme, wollte ich mir die auch lieber aufheben und rund nach der Hälfte abschließen.
  • die übrigen 5 könnte ich jetzt noch erläutern – z.B. hatte ich insgesamt 3x einen Lindt-Adventskalender, die schokoladigen Ausnahmen – aber ernsthaft: DANN hätte ich auch weiter täglich ein Türchen öffnen können 🙂

Und weil ich Posts ganz ohne Foto etwa so gerne mag, wie Gewinnspiel-Adventskalender, möchte ich euch diesen Fund aus meinem 4. Türchen nicht vorenthalten:

Erinnert ihr euch noch, an meine Shopping-Zweifel im Sommer?

Als ich dieses Foto im Adventskalender gesehen habe, war für mich klar, dass ich das nicht nur bei photocase herunterlade „weil ich’s kann“, sondern weil ich es hier verwenden möchte.
Und es freut mich zu sehen, dass ich scheinbar nicht ganz daneben lag:

Ich glaube, dass es gut aussehen würde, wenn ich einen mintgrünen oder rosafarbenen Gürtel auf Höhe der “Raffung” tragen würde. Hab ich aber nicht…

 

Frohe Weihnachten allerseits!

Produktiv

Auch wenn hier derzeit keine neuen Texte erscheinen, bin ich durchaus produktiv. Ich lerne zu wenig, okay, das Übliche also. Ich habe schon wieder nicht geputzt, ist nicht soooo tragisch, würde aber den Froschkönig freuen. Und meinen Kaufrausch im Gartencenter am Samstag kann man auch eher als „destruktiv“ bezeichnen. So viel Geld, das sich jetzt nicht mehr auf meinem Konto befindet, statt dessen Dekozeugs, das nur wenige Tage im Jahr zur Geltung kommt. Ich LIEBE ganz typischen, traditionell roten Weihnachtsschmuck!

Aber ich hatte ja gesagt produktiv. Und produktiv ist, was ich derzeit aus Wolle mache. Ich stricke mir eine Jacke. Eine richtig mollige Strickjacke. Zum ersten Mal etwas mit Ärmeln, zum ersten Mal mit Zopfmuster. Ein tolles Gefühl. Das kommt beim Hausputz nicht auf. Und auch beim Kaufrausch im Gartencenter nicht. Aus einem einfachen Faden etwas so „komplexes“ erschaffen. Wahnsinn.

Wenn die jacke fertig – und gelungen – ist gibt es hier also Bilder von der Jacke und vielleicht auch wieder mehr Texte. Etwa über Santa Lucia oder Anekdoten aus der Psychiatrie.

Oh du fröhliche!

Ich kann gar nicht beschreiben, wie sehr mir dieser Schnee auf die Nerven geht.

1. Andauerndes Schneeschaufeln. So viel Sport treibe ich das ganze Jahr über nicht. Und möchte ich auch gar nicht!

2. Rutschgefahr beim gehen, laufen und fahren. Die Schrecksekunden sind nicht mehr einfach zu zählen.

3. Parkplatzsuche ist Krieg! Und Krieg ist bekanntlich etwas negatives. Nichts wünschenswertes.

4. Trotz pünktlichster Bestellung sind diverse Geschenke noch immer nicht hier angekommen. Stecken wohl auch im Schnee fest.

5. Auch wenn es eigentlich nur ein beliebiger Anlass ist, sich mit der gesamten Familie zusammezurotten, ist mir dieses Fest doch irgendwie wichtig. Zu nahezu keinem anderen Anlass, außer eventuell dem Geburtstag meiner Oma, sehe (und höre!) ich sie nahezu alle gleichzeitig. Und dieses Jahr war das anders.

Witterungsbedingt war eine Fahrt zu Oma/Mama nicht möglich. Ich habe also eine neue Form von Heilig Abend kennengelernt.

Es ist so angenehm zu wissen, dass das nächstes Jahr wieder etwas normaler abläuft. Der Mensch ist und bleibt eben ein Gewohnheitstier.

Apropos…

…weiße Weihnacht:
So heißt mein Lieblings-Weihnachtstee.

Ich mag es nicht, wenn ein Tee so stark nach Zimt und Co. schmeckt. Und genau das tun die meisten „Weihnachtstees“. Und dennoch möchte auch ich in der kalten – und derzeit auch sehr weißen – Adventzeit zum Stollen einen mollig warmen, passenden Tee trinken. Ausnahme gefunden. Bei TeeGschwender.

Dieser weiße Tee schmecht lecker vanillig, fast wie Vanillekipferl. Und kein bisschen nach Zimt! Luxus pur.

Wer Tee mag:
Unbedingt probieren!!!

Wintersport

Sind nicht momentan wieder irgendwo in Norwegen oder so Wintersport-Wettkämpfe?

Liebe Sportler, hier bei mir direkt vor der Hautüre können sie sich austoben. Überschüssige Kräfte in freie Straßen und Bürgersteige verwandeln.
Und mein Auto suchen.

Irgendwo unter dem weißen Pulver muss es sein. Mein kleines Schwarzes. Die Nachbarn glauben scheinbar nicht, dass ich damit morgen noch zur Arbeit fahren möchte. Sie haben einfach vorne und hinten große Schneeberge aufgetürmt.

Langsam glaube ich das übrigens auch nicht mehr.
Die Erkenntnis kam mir beim Entfernen des hinteren Schneeberges. Als er weg war, war da, wo ich mit dem Schneeschaufeln angefangen habe schon wieder eine neue Schneedecke. Ca. 2 cm. Und es schneit weiter.
Für meine Nachbarn mag das ja ein großer Spaß sein… sie können endlich wieder rund um die Uhr Schnee schaufeln. Aber ich bin kein Sportler. Ich mag keine körperliche Anstregung. Mir tun jetzt schon alle gebrauchten Muskeln weh und ich will nicht wissen, wie das morgen wird!
Dann noch die miserable Parkplatzsituation, sowohl hier vor der Haustüre als auch am Krankenhaus – da ist es ja ohnehin immer ein Abenteuer ein Plätzchen zu finden, wie das bei 40 cm Schnee aussieht will ich mir gar nciht vorstellen!

Aber ich muss morgen zur Arbeit. Irgendwie. Und zu Fuß ist es dann doch zu weit. Ob die Busse so früh schon fahren? Ob die Bahn einigermaßen pünktlichfährt? Ob beide überhaupt fahren?

Liebe Wintersportler, für’s Erste habe ich mein Auto gefunden, aber vielleicht helft ihr mir morgen früh es auf die Schneepiste zu heben?

Es ist einfach wieder zu früh dafür. Weiße Weihnacht…. bis da sind es noch drei Wochen!

Nach Weihnachten ist vor Weihnachten?!

Wenn ich mir vorstelle dass ich jetzt gleich in die Innenstadt muss… da sieht es am ersten Werktag nach den 2,5 Feiertagen – und auch noch einem Sonntag im Anschluss – doch sicher genauso schlimm aus wie vorher. Alles voll. Alle genervt. Überall Hektik.

Jetzt nicht mehr gestresst duch irgendwelchen Zeitdruck sondern durch die Verwandten, die man entweder selbst belagert hat oder sich einem aufgedrängt haben. Es wird auch nicht mehr für andere etwas gekauft. Uneigennützig. Jetzt wird umgetauscht, Gutscheine werden eingelöst, geschenktes Geld ausgegeben. Eigenützig.

Was bin ich froh, dass das bei uns dieses Jahr alles so enorm entspannt war. Zwar haben wir jetzt 6 Tassen – immer 2 passen zusammen – mit denen wir nichts anfangen können, aber was soll’s? Das nächste Schrottwichteln kommt bestimmt!

Dann mal her mit dem nachweihnachtlichen Stress.

Und nicht zu vergessen: Am Donnerstag geht „das große Fressen“ in die nächste Runde: Der Jahreswechsel steht an. Wie immer.

Kreativ sein

Bei den meisten Leuten bedingt der Drang ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen die Werkzeuge. Sie haben Ideen und kaufen sich dafür entsprechende Rohmaterialien wie Steine, Stifte, Papier, Stoffe, Wolle, …

Bei mir ist das anders. Ich finde z.B. eine Wolle toll. Sockenwolle in Hundertwasserfarben. Dann möchte ich daraus Socken stricken. Oder ich finde die Copics-Marker klasse, mit denen ja z.B. auch Frauenfuss ihre grandiosen Bilder malt. Damit möchte ich dann auch etwas malen. Also her mit den Dingern und ab ans Kritzeln. Unterrichtsmitschriften werden dann mit kleinen Büchern, Tempeln, Ranken, Sonnen, Wellen, Nieren, Augen, … verziert. Oder vorhandene Bilder auf Kopien ausgemalt.

Dieses Verhalten habe ich schon vor Jahren an den Tag gelegt:
5. Klasse: Stabilos in allen Farben bereichern die Federmäppchen meiner Mitschülerinnen. Ich will auch! Wozu? Wird sich dann später zeigen. Entstanden sind etliche karierte Blätter mit aufwändigen Umrandungen. Hauptsächlich aus feinen, geraden Linien bestehend.
9. Klasse: Kunstunterricht. Punks malen. Mit Wasserfarben. Und eine Wand mit buntem Graffiti dahinter. Katrin hat diese wirklich schönen Buntstifte. Runder Querschnitt, kräftige Farben, verwischen nicht. Brauche ich auch. Und der Verwendungdzweck steht ja schon fest. Es waren die guten Polychromos vor Faber Castell. Habe ich heute noch. Sind aber kürzer geworden. Deutlich.

Jetzt sollte ich wohl auch außerhalb der Schule malen. Sonst werden die neuen Marker alt. Und gerade gestern haben sie sich ja noch vermehrt. Wunschzettel bei Amazon, Weihnachten, Mutter, Geschenke und so. Jetzt sogar mit passendem Papier. Das hat nichts mit Krankenpflege zu tun. 4 kleine Bildchen sind bereits auf dem Deckblatt entstanden. 3 davon stammen aus meiner Hand.

Sehen wir was folgt.

Wetterbericht: Es ist kalt in (ganz) Deutschland!

Es ist kalt. Aber nicht so kalt. Es schneit.

So viel Schnee wie in diesem Jahr habe ich zuletzt in meiner Kindheit gesehen. Da war ich 3 oder 4 Jahre jung und habe in einem Schneeanzug draußen gespielt bis ich vollgesogen war wie ein Schwamm und meine Mutter mich gezwungen hat reinzukommen.

Dieses Jahr ist also das Jahr des Schnees. Januar bitterkalt, Schnee und Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt wechseln sich ab. Jetzt wieder: Schon die ganze Woche immer wieder eine dezete Puderschicht auf Dächern und Autos.
Freitag – wir gerade auf einer Weihnachtsfeier – wird es nachts dann spontan weiß. Ganz weiß. Die Entscheidung fällt: Wir fahren. Im Schnee, der ist ja nicht das Problem. Bevor die anderen Verkehrsteilnehmer durch Unfälle die Autobahnen verstopfen. Weise Entscheidung.
Gestern Morgen fiel kein Schnee mehr. Zu kalt. Auf dem Weg zum Supermarkt zeigt das Thermometer -15°C. Es ist verdammt kalt! Weihnachtsbaumkauf für Oma ist schwieriger als gehofft: Die Buschigkeit und deren gleichmäßige Verteilung einer Nordmanntanne lassen sich nicht gut beurteilen wenn die Zweige nach oben hin eingefroren sind. Kauf auf gut Glück.
Abends in den Nachrichten bei einem Freund dann Bilder von Kindern mit Schlitten auf einer wohl ehemals weißen, jetzt weißbraunen Wiese. Erinnerungen an Erzählungen vom Jahresanfang. Nachtrodeln, Sprünge mit dem Schlitten über zufällige Rampen, blutiges Gesicht. Erzählungen die ich wohl jetzt auch wieder hören könnte. Oder sogar daran teilhaben.

Heute morgen wieder das Bild vom weißen Treiben. Es ist so schön

Ob es wohl bis Donnerstag noch hält?

Leckerei aus der Weihnachtsbäckerei

Es gehört zu Adventszeiten wie das Eier färben zu Ostern:

Plätzchen backen im heimischen Backofen.

Früher mit meiner Mutter zusammen in einer winzigen Küche sind da mehrere blecherne Keksdosen und Kessel mit den Köstlichkeiten gefüllt worden – ich habe immer das Schwarz-Weiß-Gebäck geliebt, sie hingegen die damit verbundene Arbeit gehasst.
Heute kann ich meine Mutter irgendwie verstehen: Teig zusammenkneten, kühlen, in Form schneiden, zu Rollen formen, immer wieder kühlen weil er zu sehr klebt, in Scheiben schneiden, nochmal kühlen weil er sich nicht schneiden lässt, … Meine Lieblingskekse sind schon eine furchtbare Arbeit. Erst recht, wenn man als Kind am Liebsten die Variante „Schachbrett“ bevorzugt.

Mit meiner Mutter habe ich zuletzt 2005 gebacken. Darunter auch Schwarz-Weiß-Gebäck. In ihrer Küche.
Heute backe ich mit meinem Freund. In unserer bald gemeinsamen Küche.

Ursprünglich geplant waren Kokosmakronen und Vanillekipferl. Eine sehr typische Mischung nehme ich an. Wegen der Eier.
Gebacken werden Makronen und Schoko-Mandel-Plätzchen. Eigelb egal. Er möchte etwas schokoladiges. Ich auch.

Letztes Jahr haben wir das auch schon gemacht und anschließend bei seiner Mutter die süßen Köstlichkeiten vernascht. Ich freu mich schon. Dieses Jahr haben wir auch eigene Keksdosen und müssen nicht wieder alles in einem Kessel verstauen.

Schade, dass wir nicht öfter Besuch bekommen. Wäre doch toll dann die eigenen Plätzchen anbieten zu können. Vor allem meinen Freunden, die hier ja noch nie waren.