Mit viel Schwein ins neue Jahr

Silvester – Die Party des Jahres

Warum eigentlich? Tanz in den Mai gibt es auch nur einmal, Halloween ebenfalls. Warum also ist ausgerechnet dieser Jahreswechsel so einmalig?
Ich weiß es nicht und es ist mir egal. Ich freue mich einfach darauf mit ein paar Freunden zusammen zu sitzen. Gemeinsames Essen. Wii spielen. Wie in den letzten beiden Jahren auch.

Dieses Jahr ist alles recht spontan geplant:

Nachdem vorgestern die Bitte kam, dass wir doch Silvesterknaller für alle mitbringen sollten, kam gestern eine Sektbestellung. Realistischer, denn ich selbst zünde keine Feuerwerksraketen, Böller und sonstiges Zeug. Wunderkerzen reichen mir. Außerdem habe ich dann doch lieber die richtig professionellen Lichtspektakel, wie man sie z.B. zum Abschluss des Öcher Bend kennt. Oder noch einige Nummern besser: Rhein in Flammen. Meinem Freund geht es da ähnlich. Er fotografiert das Ganze dann lieber. Auch wenn die Ergebnisse vom letzten Jahr nicht ganz mein Geschmack waren. Wir kaufen also Sekt. Drei Flaschen. Rotkäppchen. Halbtrocken. Den trinken wir unter uns Mädels auch meistens. Das hat einen ganz klaren Vorteil: Wenn das Essen so fürchterlich wird wie letztes Jahr, kann ich mir immernoch alles schöntrinken.

Letztes Jahr gab es Käsefondue. Viele Leute schwärmen davon.
Ich selbst kannte bisher nur Ofenkäse. Köstlich.
Zu diesem verflüssigten, streng riechenden Käse, der auch noch angebrannt war und leicht fischig schmeckte, gab es gekaufte Frikadellen mit Knorpelstückchen, Minisalami (die kleinen Dinger waren pur das Beste am ganzen Menü) und ein wenig Rohkost.
Dann doch lieber Ofenkäse. Der schmeckt immer.

Heute Abend steht Lasagne an. Zur Not wird diese dann mit dem guten, halbtrockenen Sekt runtergepült.

Letzter Notfallplan ist die Nachspeise. Gestern noch selbst gebacken. Schweineöhrchen. So lecker, dass die Dose jetzt nur noch halb voll ist.

Nach Weihnachten ist vor Weihnachten?!

Wenn ich mir vorstelle dass ich jetzt gleich in die Innenstadt muss… da sieht es am ersten Werktag nach den 2,5 Feiertagen – und auch noch einem Sonntag im Anschluss – doch sicher genauso schlimm aus wie vorher. Alles voll. Alle genervt. Überall Hektik.

Jetzt nicht mehr gestresst duch irgendwelchen Zeitdruck sondern durch die Verwandten, die man entweder selbst belagert hat oder sich einem aufgedrängt haben. Es wird auch nicht mehr für andere etwas gekauft. Uneigennützig. Jetzt wird umgetauscht, Gutscheine werden eingelöst, geschenktes Geld ausgegeben. Eigenützig.

Was bin ich froh, dass das bei uns dieses Jahr alles so enorm entspannt war. Zwar haben wir jetzt 6 Tassen – immer 2 passen zusammen – mit denen wir nichts anfangen können, aber was soll’s? Das nächste Schrottwichteln kommt bestimmt!

Dann mal her mit dem nachweihnachtlichen Stress.

Und nicht zu vergessen: Am Donnerstag geht „das große Fressen“ in die nächste Runde: Der Jahreswechsel steht an. Wie immer.

Kreativ sein

Bei den meisten Leuten bedingt der Drang ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen die Werkzeuge. Sie haben Ideen und kaufen sich dafür entsprechende Rohmaterialien wie Steine, Stifte, Papier, Stoffe, Wolle, …

Bei mir ist das anders. Ich finde z.B. eine Wolle toll. Sockenwolle in Hundertwasserfarben. Dann möchte ich daraus Socken stricken. Oder ich finde die Copics-Marker klasse, mit denen ja z.B. auch Frauenfuss ihre grandiosen Bilder malt. Damit möchte ich dann auch etwas malen. Also her mit den Dingern und ab ans Kritzeln. Unterrichtsmitschriften werden dann mit kleinen Büchern, Tempeln, Ranken, Sonnen, Wellen, Nieren, Augen, … verziert. Oder vorhandene Bilder auf Kopien ausgemalt.

Dieses Verhalten habe ich schon vor Jahren an den Tag gelegt:
5. Klasse: Stabilos in allen Farben bereichern die Federmäppchen meiner Mitschülerinnen. Ich will auch! Wozu? Wird sich dann später zeigen. Entstanden sind etliche karierte Blätter mit aufwändigen Umrandungen. Hauptsächlich aus feinen, geraden Linien bestehend.
9. Klasse: Kunstunterricht. Punks malen. Mit Wasserfarben. Und eine Wand mit buntem Graffiti dahinter. Katrin hat diese wirklich schönen Buntstifte. Runder Querschnitt, kräftige Farben, verwischen nicht. Brauche ich auch. Und der Verwendungdzweck steht ja schon fest. Es waren die guten Polychromos vor Faber Castell. Habe ich heute noch. Sind aber kürzer geworden. Deutlich.

Jetzt sollte ich wohl auch außerhalb der Schule malen. Sonst werden die neuen Marker alt. Und gerade gestern haben sie sich ja noch vermehrt. Wunschzettel bei Amazon, Weihnachten, Mutter, Geschenke und so. Jetzt sogar mit passendem Papier. Das hat nichts mit Krankenpflege zu tun. 4 kleine Bildchen sind bereits auf dem Deckblatt entstanden. 3 davon stammen aus meiner Hand.

Sehen wir was folgt.

Wetterbericht: Es ist kalt in (ganz) Deutschland!

Es ist kalt. Aber nicht so kalt. Es schneit.

So viel Schnee wie in diesem Jahr habe ich zuletzt in meiner Kindheit gesehen. Da war ich 3 oder 4 Jahre jung und habe in einem Schneeanzug draußen gespielt bis ich vollgesogen war wie ein Schwamm und meine Mutter mich gezwungen hat reinzukommen.

Dieses Jahr ist also das Jahr des Schnees. Januar bitterkalt, Schnee und Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt wechseln sich ab. Jetzt wieder: Schon die ganze Woche immer wieder eine dezete Puderschicht auf Dächern und Autos.
Freitag – wir gerade auf einer Weihnachtsfeier – wird es nachts dann spontan weiß. Ganz weiß. Die Entscheidung fällt: Wir fahren. Im Schnee, der ist ja nicht das Problem. Bevor die anderen Verkehrsteilnehmer durch Unfälle die Autobahnen verstopfen. Weise Entscheidung.
Gestern Morgen fiel kein Schnee mehr. Zu kalt. Auf dem Weg zum Supermarkt zeigt das Thermometer -15°C. Es ist verdammt kalt! Weihnachtsbaumkauf für Oma ist schwieriger als gehofft: Die Buschigkeit und deren gleichmäßige Verteilung einer Nordmanntanne lassen sich nicht gut beurteilen wenn die Zweige nach oben hin eingefroren sind. Kauf auf gut Glück.
Abends in den Nachrichten bei einem Freund dann Bilder von Kindern mit Schlitten auf einer wohl ehemals weißen, jetzt weißbraunen Wiese. Erinnerungen an Erzählungen vom Jahresanfang. Nachtrodeln, Sprünge mit dem Schlitten über zufällige Rampen, blutiges Gesicht. Erzählungen die ich wohl jetzt auch wieder hören könnte. Oder sogar daran teilhaben.

Heute morgen wieder das Bild vom weißen Treiben. Es ist so schön

Ob es wohl bis Donnerstag noch hält?

Freitags-Füller #40

6a00d8341c709753ef01156f545708970c

1. Ahhhhh, es ist so schön wenn der Schmerz nachlässt .

2. So kahl wie die Bäume draußen ist dieses Jahr meine Lieblings-Weihnachtsdekoration.

3. Tannenzweige  pieksen mir zu doll, also: Nordmanntanne .

4.  Ein roter Sitzsack vor der Heizung ist mein Lieblingsplatz zum Sitzen und Lesen.

5.  Pistazien und Rotwein sind köstlich !

6. In Filmen sehe ich am liebsten die ganze Geschichte vom Anfang bis zum Ende .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den kleinsten Weihnachtsmarkt in Köln , morgen habe ich Lernen eingeplant und Sonntag möchte ich  ausschlafen!

Und es wird kalt!

Samstag, großer Tag, Tag des Kühlschranks, Monstertag.

Er wurde bereits erwähnt, der neue Kühlschrank, das Multitalent. Zu den Talenten gehörten z.B. ein Wasser- und Eisspender, Hausbar und ein LCD-Display. Blau.
Blau ist es nicht. Sondern grün. Unerwartet. Nicht so optimal wie geplant. Aber akzeptabel.

Ich muss zugeben, mittlerweile bin ich ja auch ein Fan von „Monster“, er hat diesen Namen verdient. 120kg schwer, der Transport in die 2te Etage absolute Maßarbeit. Besonders gut gefällt mir ja, dass da ein wunderbarer Platz für unsere Postkarten ist. Oberhalb des Wasser- und Eisspenders. Auch toll beleuchtet. Immer dann, wenn man Glas oder kanne unter die „Portionierer“ drückt.
Außerdem: Die schöne Glaskarraffe passt auch darunter. Passt irgendwie alles.

Meine Mädels werden sich auch freuen, wenn sie denn irgendwann einmal hier her kommen. Einem Cocktailabend steht das Eisproblem nicht mehr im Wege. Bei mir gab es das immer: Fehlender Gefrierteil am Kühlschrank. Jetzt gibt es kein Problem mehr. Sogar zerstoßen kann Monster unser Eis. Wenn wir es denn so brauchen.
Neues Problem – meine Mädels sind über 100km entfernt. Ihnen waren ja 15 oft schon zu weit.

Der Eisspender wird nicht nur unter den Mädels Freunde finden. Da ist noch wer:
Er trinkt keine Cola mit Eis, er trinkt am liebsten Eis mit Cola. Glas mit Eis füllen und die Zwischenräume mit dem braunen Gesöff ausstopfen.

Was hat Monster noch?
Ein Tablett, auf dem alle frühstücksrelevanten Zutaten gemeinsam herausgenommen werden können. Marmelade, Tilsiter, Frischkäse, Aufschnitt, …

Und der Froschkönig ist glücklich. Nach einer kurzen Überlegung, ob die Displayfarbe ein Reklamationsgrund sei, ist er nun wirklich zufrieden mit Monster. Er mag ihn. Und der Blick in den Eisvorrat ist eine seiner derzeitigen Lieblingsbeschäftigungen. Und Wasser zapfen natürlich.