Awesome!

Ein netter Arbeitskollege hat es letzten Sommer erfolgreich geschafft, mich viele viele Stunden vom Lernen abzuhalten (Schweinehund, ihr wisst schon). Bei Twitter tauchte zuvor in meiner Timeline dauernd das Hashtag #himym auf.

Kurz nachdem ich die Bedeutung entschlüsselt hatte, habe ich in meinem Nachtdienst ein Bild ausgedruckt, unwissend, dass es Barney Stinson war:

Wenn jemand den wirklichen Ursprung dieses Bildes findet: Her damit! Ich suche noch die Quellenangabe…

Der Spruch war einfach passend, er sollte den unglaublich gestressten Kollegen ein wenig aufheitern. Und das hat er getan. Denn er kannte Barney. Er hat mir dann auch erstmals grob die Story der Serie erläutert und mir wenig später eine DVD-Box mit Season 1-5 mitgebracht. True story 😉

Genial!

Ich war eigentlich nie ein großer Freund von solchen Serien. Und mir ist meine Zeit weiterhin zu schade, um meinen Tagesablauf nach einem Fernsehprogramm zu planen. Aber so als DVD-Box… das war guter Zeitvertreib.

Und so klischeehaft das Gehabe von Barney auch ist, er ist eine verdammt coole Sau mit Stil. Er ist einfach AWESOME!
Und dieses eine Wörtchen – awesome – hat mir heute den Tag gerettet. Ich wusste, er würde stressig werden. Und ich war hundemüde. Doch schon morgens beim Zähneputzen habe ich für mich den „Sad-Awesome-Spruch“ abgewandelt in

When I’m tired
I stop being tired
and be awesome instead!

In der Zwischenzeit hat sich besagter Kollege auch den Bro-Code und das Play-Book zugelegt.

Mein „Favorite-Article“ ist der hier:

Article 22 : There is no law that prohibits a woman from being a Bro.

Mittlerweile würde ich schon gerne noch Season 6 & 7 gucken…

 

Sport ist Mord #5 – „Neuanfang“

Ich habe ja schon geschrieben, dass mein Schweinehund schlecht erzogen ist und mich wochenlang davon abgehalten hat zum Sport zu gehen. Gestern war es so weit. Gestern hat er wieder eine Schlacht verloren.

Die Gelegenheit habe ich genutzt und das nette Mädel am Eingang gefragt, wie lange ich denn nun nicht mehr da war. Es wären morgen 3 Monate geworden.

Was waren meine Ausreden?

  • Meine Klausuren, für die ich ja gerne viel länger gelernt hätte
  • Der Froschkönig, wenn ich dann mal abends nicht arbeite und er auch hier ist, dann gehe ich doch nicht da hin
  • Mein Schlafbedürfnis, ich halte wohl Winterschlaf. Im Spätsommer ist es mir noch gelungen vor dem Spätdienst hinzugehen oder auch wenn ich Nachtdienst habe. Aktuell stehe ich dann eher kurz vor der Arbeit auf.
  • Grundlos, Zeit, wach, nicht besseres oder wichtigeres zu tun und trotzdem blieb der faule Hinter zu Hause

In dem von mir verlinkten Quarks & Co. Beitrag wird das Erkennen solcher Hindernisse positiv gesehen. Wenn man sie erkennt, kann man auch etwas dagegen machen.

Ich weiß noch nicht genau, wie ich z.B. mit dem letzten Hindernis umgehen kann, aber der Froschkönig ist jetzt gerade kein Grund, ich habe Urlaub. Und auch wenn ich den nicht habe, habe ich jede Woche einen Tag komplett frei. Auch da habe ich am frühen Nachmittag Zeit. Und wenn ich Frühdienst habe, lege ich mir den ollen Rucksack direkt ins Auto. Auch dann passt das zeitlich noch.
Klausuren sind auch Geschichte. Wenn man, wie ich aktuell, schon eine Woche vorher anfängt zu lernen kann man auch mal eine Lernpause über 2 Stunden machen. Das entspannt und macht aufnahmefähig.
Und der Schlaf, der wird sich wohl von alleine einpendeln, wenn die Tage wieder länger werden. Und bis dahin werde ich mich eben aus dem Bett quälen, wenn ich eine bestimmte Anzahl von Stunden geschlafen habe. 12 Stunden und mehr sind einfach zu viel.

Achja, und die Belohnung wartet ja auch noch auf mich. Die schöne Sporttasche. Und anschließend kommt eine neue Sporthose dran. Gestern beschlossen.

Heute mache ich jedenfalls Pause. Ein bisschen Muskelkater hab ich ja schon…

Ein Körbchen für den Schweinehund

Die letzten Tage habe ich vorwiegend damit verbracht, meine erste Hausarbeit zu schreiben. Wenn man bekanntermaßen ein so großes Motivations- und Durchhalteproblem hat wie ich, sollte man vielleicht besser gar nicht studieren.

In der Schule hatte ich das Glück, dass ich ohne große Anstrengungen akzeptable Noten geschrieben habe. Außerdem war meiner Mutter immer wichtig, dass ich selbst Verantwortung für das übernehme, außerdem hat sie immer viel gearbeitet und in dieser Kombination nicht kontrolliert, ob ich meine Hausaufgaben mache oder nicht.  Es war ihr nicht egal, aber es war in meiner eigenen Verantwortung.
Probleme hatte ich dadurch nicht. Ich hatte eher viel Freizeit. Und die wusste ich zu füllen:
Mit Freunden treffen, die Unterrichtszeit mit Briefchen-schreiben und anderen Dingen füllen, die nichts mit dem Lerninhalt zu tun haben oder ihn gar nicht erst besuchen, weil ich statt dessen in irgendwelchen AGen aktiv war. Dabei insgesamt immer wieder nur knapp an den Einladungen zum Elternsprechtag wegen schlechter Mitarbeit im Unterricht und wiederholt nicht-gemachten Hausaufgaben vorbeirutschen.

Ich habe mir also nie angewöhnt zu lernen oder Aufgaben dann zu erledigen wenn sie anfallen statt auf den letzten Drücker, und wenn das die Busfahrt zur Schule ist.

In meinem Leben gab es erst einmal einen Grund dieses Verhalten zu ändern:
Als ich in meinem ersten Studium den Anschluss verloren habe. Meine Kommilitonen sind einfach an mir vorbeigezogen, haben Klausuren mitgeschrieben und bestanden, von denen ich den  Inhalt nicht einmal im Ansatz verstanden habe.

Ich habe das Verhalten nicht geändert, sondern das Studium abgebrochen und mir vorgenommen in einer Ausbildung das Lernen zu lernen. Neben dem erfolgreichen Abschluss, also meinem Examen, war das mein wichtigstes Ziel. Ich habe es weit verfehlt.

Mein Studium könnte man jetzt als weiteren Versuch sehen, endlich Lernen und zeitnahes Erledigen von Aufgaben in meinen Alltag zu integrieren. Aber wer das 27 Jahre lang nicht gemacht, der hat einen sehr, sehr starken und schlecht erzogenen Schweinehund.

Beim Erstellen meiner Hausarbeit ist mir das (erneut) bewusst geworden. Dieser Schweinehund ist so stark, dass er es trotz schon vorhandenen Zeitdrucks dazu bringt statt Literatur zu wälzen und endlich etwas auf’s Papier zu bringen, in der WDR-Mediathek zu stöbern.

Wie günstig, dass Quarks & Co. Anfang des Jahres genau diesen alten Bekannten zum Thema hatte. manchmal ist er eben doch zu etwas gut. Lernen war jetzt nicht wirklich ein Schwerpunkt, aber Sport. Und auch mit dem habe ich ja so meine Probleme. Seit mittlerweile wohl mehr als 2 Monaten war ich nicht mehr in dem wirklich teuren Fitnessstudio.

Ich kann den Beitrag wirklich JEDEM empfehlen, der Probleme hat seine Pläne in die Tat umzusetzen:

Quarks & Co. – Gute Vorsätze

Mein Schweinehund hat von mir jetzt ein Körbchen bekommen, denn manchmal, ist er ja doch sehr nützlich. Nicht nur, dass mich der Beitrag motiviert hat, mich jetzt endlich hinzusetzen, er hat mir auch einen weiteren Anstoß für meine Hausarbeit geliefert, Selbstwirksamkeitserwartung. Die ist eigentlich ein wichtiger Erklärungsansatz in meinem Text, in dem es darum geht, sein Verhalten zu ändern und dadurch die Lebensqualität zu verbessern.

Mein Schweinehund ist stark, und darf es ruhig auch bleiben, wenn er bereit ist, ab und zu auch mal Pause zu machen. Ich werde jetzt durchhalten, als Motivation bekommen mein Schweinehund und ich Belohnungen. Erstmal wohl in materieller Form:

Wenn ich es ab jetzt durchhalte 2 Monate lang mindestens 2 Mal pro Woche ins Fitnessstudio zu gehen, dann kaufe ich mir endlich die Sporttasche, die ich so gerne hätte. Eine von Dakine.
Erst wenn dieses Ziel erreicht ist, gibt es die nächsten, zumindest in Sachen Sport.

In Sachen Studium muss ich mir noch etwas überlegen. Aktuell heißt es nur: „Zähne zusammenbeißen und durch“. Das Diplom ist zwar mein Ziel, aber irgendwie eher ein Fernziel. Noten sind eine tolle Belohnung, aber bei den Klausuren hatte ich bisher fast immer das gleiche Glück wie in der Schule und in der Ausbildung.

Und jetzt werde ich mit dem Zähne zusammenbeißen weitermachen und mich auf die Klausur am Samstag vorbereiten.

Wettermeckern

Nachdem ich letztes Jahr oft über den Winter, den Schnee und die Kälte gemeckert habe, gefallen mir die Straßenverhältnisse dieses Jahr ausgesprochen gut. Diese Bodenhaftung ist wundervoll.

Aber uns Menschen kann man es doch nie recht machen:

Jetzt fehlt mir das Weiß. Irgendwie passten die beiden letzten Jahre fast schon in ein Bilderbuch. Ich würde das Haus so gerne einmal bei Sonnenschein und mit dicker, weißer Mütze fotografieren! Jetzt passt der Anblick eher in einen Dokumentarfilm über die globale Erwärmung, die Temperaturen kann man ja nicht sehen.

Aber lieber sonnig, klirrend kalt und trocken, als matschiger Fußboden. Regenmatsch.

Dreizehn!!!

Nachdem mein lieber Blogpate ja immer wiede neue Ideen hat, wie man regelmäßig bloggt, hat er neulich über den Film „Cowboys & Aliens“ geschrieben. Mit Olivia Wilde,  mir bis vor kurzem nur als Dreizehn bekannt. Und nebenbei auch mit Daniel Craig. Aber wer will schon Daniel Craig, wenn er Dreizehn haben kann?!

Irgendwas stimmt da jedenfalls nicht. In den letzten Wochen habe ich unglaublich viele Filme mit ihr gesehen. Und ich war jedes Mal überrascht. Ich wusste ja gar nicht, dass sie außer bei Dr. House noch irgendwo rumflimmert…

72 Stunden – The Next Three Days – ein gelungener Film
Cowboys & Aliens – Wie mein Blogpate schon sagt. Unterhaltung, aber keine gute Unterhaltung
Turistas – ich habe nur kurz reingeguckt, dann wollte der Froschkönig was anderes sehen und hat
Tron: Legacy vorgeschlagen – wir waren schon mächtig beeindruckt von unserer Treffsicherheit

Und Tante Wiki hat eine schlaue Liste, die besagt, dass es noch mehr Filme gibt, die mich überraschen können.
Lieber Blogpate, welche davon sind sehenswert?

11 Jahre Apple

Heute ist es so weit. 11 Jahre und insgesamt 5 Apple-Produkte hat es gedauert.

  • ein iMac DV+ – den ich weit länger genutzt habe, als gut war, sowohl für ihn, als auch für meine Augen
  • ein iPod mini – der auf dem Markt zu schnell vom Nano abgelöst wurde
  • ein MacBook – das erste in ganz Aachen, aber auch mit vielen, vielen Kinderkrankheiten
  • ein iPhone – das die Rutschpartie durch asphaltierte Pfützen besser überlebt hat als den Sturz vom Nachtschrank und vielleicht das letzte 1er war, das noch genutzt wurde
  • ein MacBookPro – dessen Akku vor wenigen Tagen explodiert ist

Ich werde den angeknabberten Apfel schon vermissen. Nicht nur, dass mich das Design immer zu 100% überzeugt hat, auch die Bedienung war so intuitiv. Und welcher „normale“ Rechner hält im Schnitt 4 Jahre?

Aktuell passt es aber nicht mehr zu mir. Ich will ein Notebook, das kleiner ist als 15″, ein DVD-Laufwerk hat und unter 1000€ kostet. Irgendwann kehre ich dann zurück. Weil’s mir am besten gefällt und ich’s mir irgendwann wieder leisten kann. Vielleicht nur einen Dell-Zyklus später…

So ein bisschen wehmütig bin ich ja schon…

Aber warum sind die Dinger so groß (und teuer) geworden? Vor 11 Jahren haben sie sich noch dadurch ausgezeichnet, dass sie kleiner waren als der Standard. Egal ob die ersten quitschbunten iMacs oder das ebenso farbenfrohe iBook. Die Konkurrenz war immer größer, klobiger, langweiliger.

Jetzt ist mir das iPhone zu groß, wurde gegen ein htc eingetauscht. Und ich hätte am liebsten wieder ein einfaches  MacBook. Ohne Air und ohne Pro. Schlicht, handlich und schön. Das wäre optimal, gibt’s aber nicht. Nur MacBook Pro. Die Größe passt. Die Leistung ist übertrieben. Genauso der Preis.

Dann kann ich auch die drittbeste Alternative nehmen. Tristes schwarz/silber, mattes Display, 13,3″ und bezahlbar.

Stilblüten aus der Psychiatrie #2

Ha! Ich hab etwas gefunden, womit ich in unregelmäßigen Abständen meine Leser erheitern kann, mit Situationskomik aus meinem Berufsalltag.

Teamübergabe, neuer Patient wird besprochen:

Pfleger 1: Er wohnt in einer Wohngruppe, nach der Langzeittherapie wurde er dort von einigen geschnitten.

Pfleger 2: Wie? Fremdaggressive Borderliner?!

Patient wirkt immer wieder unmotiviert, passt aber nicht wirklich ins Krankheitsbild Depression… eher chronisch faul, Oberarzt fragt:

Ist der überhaupt depressionsfähig?

Schwerst Borderline-erkrankte Patientin spricht mit Bezugspfleger über Blumen und vergleicht ihn mit einer Rose, er tut es ihr gleich:

Also sie sind ja am ehesten eine Schnittblume.

Und hier sind die ersten Stilblüten zu finden.