2016 wird ein bewusstes Jahr!

Update 02. Januar: Jetzt mit Bildern und weniger Fehlern!

Auch bei mir ist dieser kleine „Bilanzartikel“ am Ende des Jahres inzwischen zur Routine geworden.

2015 sind unglaublich viele tolle Fotos entstanden. Das "Regenshooting" war dabei besonders schön!

2015 sind unglaublich viele tolle Fotos entstanden. Das „Regenshooting“ mit Tanja war dabei besonders schön – überraschend und albern!

Zugegebenermaßen bin ich dieses Jahr denkbar spät dran. Es ist der 31.12. 16:56 Uhr. MEZ. Und ich fange gerade erst an. Tipp- und Satzkonstruktionsfehler werden sicher zahlreiche vorhanden sein und mein erster Blogvorsatz lautet daher:

  • Die Fehler aus diesem Text bis zum 10.01. beseitigen!

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Sport ist Mord #18 – Equipment

Hier folgt nun wieder einer, der bereits angekündigten Texte. Der zu meinen aktuellen „Gerätschaften“.

Schuhe sind auch Geräte!

Als ich 2013 mit der Lauferei angefangen habe, bin ich brav zum Sportladen, habe eine Laufanalyse machen lassen und mir dann diese Laufschuhe mitgenommen:

Fur einen fitten Körper braucht es nicht viel - nur ein Paar Laufschuhe... oder so ähnlich!

Fur einen fitten Körper braucht es nicht viel – nur ein Paar Laufschuhe… oder so ähnlich!

Ich bin sehr, sehr zufrieden damit. Im Winter merke ich allerdings, dass sie sehr gut belüftet sind, da kommt durch das Meshgewebe merklich kühle Luft. Aber bisher nicht unangenehm, so oft bin ich auch nicht bei Kälte gelaufen.
Und auch wenn sie eigentlich ein Kleidungsstück sind, zähle ich sie hier zu den Geräten. Genau wie ich ohne meine Inlineskates nicht skaten könnte und aufgrund eines fehlenden Fahrrads eben nicht radeln kann, könnte ich ohne geeignetes Schuhwerk auch nicht laufen.

Für „Fit ohne Geräte“ im November 2014 brauchte ich tatsächlich einfach nichts. Es sei denn, ihr zählt Handtuch, Gürtel, Schrank, Tür und sowas als „Geräte“.
Würde ich jetzt aber selbst nicht so sehen. Also wurde auch erstmal nichts gekauft.
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Sport ist Mord #16 – Da tut sich was!

Ja… hier ist es derzeit still.

Das hat mehrere Gründe: Arbeit, schönes Wetter, Familie, Freunde und eben auch viel Sport.

D-Dog

Der Hund. Eine der Übungen aus dem Sonnengruß. Und seeeeeehhhhr beliebt beim Fitnessblender-Stretching. Hier fällt sehr deutlich auf, dass ich proportional eher kurze Beine habe.

Die regelmäßige Ruderei hat Gesellschaft bekommen. Im Mai, als wir bei Nessa im Allgäu waren, haben Heike und Nessa mich mit den Videos von Fitnessblender regelrecht „angefixt“.

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Sport ist Mord #15 – Bewegung!

Seit dem letzten Sportbeitrag hier, hat sich einiges getan.

Meine Runtastic-Statistiken verraten mir, dass der Froschkönig und ich es ganze 3 Wochen durchgehalten haben, uns gegenseitig zum Fit-Ohne-Geräte-Training zu motivieren.
Dann kamen mehrere Tage, an denen wir uns nicht einigen konnten, jetzt gemeinsam Sport zu machen. Und er hatte schließlich ein Firmenevent, bei dem es um Gesundheitsförderung, Fitness, Ernährung, etc. ging. Der Dozent hat den Froschkönig schwer beeindruckt und ihn davon überzeugt, dass es nur ein richtiges Training gibt:

Morgens 30 Minuten auf dem Ergometer aktive Erholung

Ab da habe ich es noch eine Woche alleine durchgezogen und dann auch aufgehört…

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Was war 2014?

Die kurze Zeit am Ende des Jahres, zwischen den Feiertagen, ist ja bekannt dafür, dass man Bilanz zieht:

  • Wie war das Jahr?
  • Habe ich die Vorsätze eingehalten?
  • Was könnte nächstes Jahr besser laufen?

Weihnachtliche Kugeln

>Hier< habe ich meine Vorsätze für 2014 zusammengetragen und ich muss feststellen: Ich habe nicht alles davon verwirklich, bin aber dennoch sehr zufrieden. Heute hätte ich mir vieles nicht mehr so vorgenommen und es ist gut, dass es anders gelaufen ist.

Kommen wir also zum Fazit:

Freunde:

  • mindestens 1x im Monat bei meinen Mädels melden, idealerweise jemanden besuchen oder wenigstens telefonieren (mehrere Monate „durchgehalten“)
  • den 30. Geburtstag feiern und dazu Freunde einladen, die ich selten sehe
  • David in Berlin besuchen
  • 1x mit Freunden Grillen, 1x Spieleabend mit Freunden

Quasi 2,5 von 4 Punkten. Dass ich meinen Geburtstag nicht gefeiert habe finde ich ok. Mit den Mädels war es wieder irgendwie schwierig. Ich hatte dafür mehr als nur 1x pro Monat Kontakt zu anderen Freunden.

Studium:

  • Die letzte Klausur meines Studiums gut vorbereitet angehen: Studienbriefe bis spätestens 4 Wochen vorher gelesen haben, 2 Wochen vorher alle Altklausuren gelöst, 1 Woche vor der Klausur Notizen in Form von Karteikarten zu den Stdienbriefen und Klausuren
  • mindestens eine der beiden ausstehenden Studienarbeiten schreiben, die Diplomarbeit hebe ich mir für 2015 auf...

1 von 2 Punkten. Ich war gut vorbereitet, allerdings habe ich das anders gemacht, als beschrieben und es wurde eine 1,0. Die Studienarbeit habe ich immerhin schon angefangen. Dass Exposé ist jetzt immerhin endlich fertig und wird am Montag zwecks letzter Überprüfung an meinen „Betreuer“ geschickt.

Sport:

  • Zwischen 2 „Sporteinheiten“ nicht mehr als 2 Wochen vergehen lassen
  • Es schaffen schneller zu laufen, als zu gehen (also Pace < 10:00 min/km)
  • min. 12x Klettern gehen

Dass es hier immerhin einen „Erfolg“ gibt, ist Zufall. Vor kurzem war ich nochmal laufen und dabei unerwartet schnell bei ebenso unerwartet niedrigem Puls. Yeah!
Und auch wenn ich nur 1x klettern war und oft deutlich mehr als 2 Wochen Abstand zwischen meinen Sporteinheiten lagen war es ein „bewegtes“ Jahr. Inline Skaten mit Nicole, viel Fit ohne Geräte mit dem Froschkönig, mein Lauferfolg, 1x Schwimmen, …
Ja, es war gut!

  • 2x oder öfters pro Woche kochen
  • Bananen nicht unappetitlich alt werden lassen
  • Äpfel, Paprika, Gurken und Kartoffeln nicht verschrumpeln lassen
  • 1x pro Woche, oder häufiger, einen Smoothie machen
  • ausreichend trinken

Hier gibt es 4 von 5. Die ein oder andere Banane habe ich dennoch weggeworfen, ebenso ist mir das ab und zu mit Gemüse passiert. Insgesamt bin ich jedoch auf einem sehr guten Weg!
Smooothies möchte ich wieder öfters machen, da ist es wirklich schade, dass es nicht geklappt hat.

Blog:

  • „To-Blog“ Liste abarbeiten – entweder fertig schreiben oder endgültig verwerfen
  • ab und zu Fotos einbinden, Textwüsten sind doch nicht sooooo schön
  • mindestens 1x pro Monat bloggen

Alles geschafft!

Haare:

  • nicht färben
  • Länge von ca. Hosenbund beibehalten
  • weniger Zeit im LHN verbringen

Weniger Zeit habe ich im LHN insbesondere in den letzten Wochen verbracht. Und auch sonst, hatte ich dort mal deutlich aktivere Phasen.

Sonstiges:

  • Klamotten ausmisten (Altkleider, Kleiderkammer, Kleiderkreisel?)
  • anderes Zeug ausmisten (eBay?)
  • mehr gebrauchte oder gar keine Kleidung kaufen (schont meine Gesundheit, den Geldbeutel und die Umwelt…)
  • weniger reden
  • mehr lesen (Bücher!!!)
  • bewusster/kritischer/überlegter einkaufen

„Weniger“ reden war ein doofer Vorsatz. Wirklich. Dafür hatte ich dieses Jahr zeitweise einfach zu viel zu erzählen!
Gelesen habe ich zwar, aber das waren 2 Bücher und einiges für die Uni. 2 weitere Bücher lese ich aktuell noch parallel. 4/6.

 

Gesamtfazit:
18,5 von 26 Vorsätzen sind doch ein wirklich guter Schnitt, oder?! Und ich trauere den nicht erledigten Dingen kaum nach.

Sport ist Mord #14 – Doppelte Freude

Ich mag mich nicht mit dir darüber unterhalten, dann fühle ich mich schlecht.

Erinnert sich noch jemand an dieses Froschkönig-Zitat?

„Damals“ habe ich seit etwa 3 Wochen „Fit ohne Geräte für Frauen“ ausprobiert. Die Rezension dazu steht noch immer aus…

Tatsächlich habe ich kurz danach eine längere Pause gemacht.
Mal wieder…

Am Montag passierte dann etwas unglaubliches!
Der Froschkönig hat mich kurz vor meinem Nachtdienst gerufen und stellte mir dann diese Frage:

Was hältst du davon, wenn wir uns gegenseitig motivieren?

Jetzt, in diesem Zusammenhang ist eindeutig, dass er den Sport meinte.
Mir war das am Montag nicht klar.
Ich dachte jetzt kommt etwas zu meiner Uni, mehr Ordnung oder sonst was.

Und schon am Dienstag ging es dann los!
Ich habe bei meiner Mutter das zweite Buch geholt, die Pläne überflogen und schon haben wir zeitgleich rumgesportelt.
Ein echt merkwürdiges Gefühl war das. Beide zusammen, aber jeder macht eben doch „seins“.

Heute haben wir schon den vierten Trainingstag hinter uns.
In der „normalen“ Version, nach der sich der Froschkönig richtet, ist das eine Woche. Die Frauen-Version schlägt 3 Tage pro Woche und mindestens einen Tag Pause dazwischen vor.
Überhaupt sind von der Trainings-Methodik her doch große Unterschiede zwischen den beiden Büchern und ich mag „meine“ lieber. Irgendwie weiß ich da besser, wo ich dran bin.

Ja, irgendwann sollte ich mehr zu den Büchern schreiben. Zur „normalen“ Version findet ihr aber bei Heike von haselnussblond.de schon eine Rezension.
Die militärisch-prollige Schreibweise ist in der Frauenversion übrigens etwas abgeschwächt. Aber ein Frauenversteher wird Mark Lauren, der Autor, wohl niemals werden. Ebenso, werden beide Bücher keine Design-Awards gewinnen.

Kommt Zeit, kommt Text!
Bis dahin erfreue ich mich daran, dass ich schon wieder bei allen Übungen MINDESTENS den Schwierigkeitsgrad erreicht habe, den ich vor meiner Pause hatte.
Und zwar zusammen mit dem Froschkönig!

Sport ist Mord #13 – Geteilte Freude

Vor etwa einer Woche habe ich ja erzählt, dass der Froschkönig letztes Jahr mit „Fit ohne Geräte“ in ziemlich kurzer Zeit sehr erfolgreich war.

  • sichtlicher Muskelaufbau
  • Zunahme der Körperspannung (aufrechtere Haltung)
  • ich meine mich auch an eine ausgeglichenere Stimmung zu erinnern

Zu dieser Zeit habe ich mehr oder weniger erfolgreich meine „Laufskills“ verbessert.

Leider kann er sich jetzt so gar nicht mit mir freuen.
Als ich ihm das erzählt habe – musste ich ja spätestens, als er mehrere Tage am Stück hier war und ich das Training nicht einfach „geheim halten“ konnte – hat er das nur kurz abgenickt.
Weitere Erzählungen, z.B. dazu, dass ich froh bin, wieder mein Training absolviert zu haben, in einer Übung einen Schwierigkeitsgrad aufsteigen konnte oder auch Fragen dazu, wie er dieses und jenes letztes Jahr gemacht hat, findet er störend.

Ich mag mich nicht mit dir darüber unterhalten, dann fühle ich mich schlecht.

Er kann sich nicht mit mir freuen.
Im Gegenteil: Wenn ich mich über meine Erfolge freue, bekommt er sogar ein schlechtes Gewissen, weil er nichts macht. Oder auch, weil er das „Programm“ letztes Jahr nicht sorgfältig gelesen und schnell die Lust daran verloren hat.
Wenn man innerhalb von wenigen Wochen bei allen Übungen die „Maximalstife“ erreicht und sich nicht mehr steigern kann, wird’s natürlich schnell langweilig.

Aber ich hab halt auch schon Erfolge zu verbuchen!
In einigen Bewegungskategorien konnte ich den Schwierigkeitsgrad schon deutlich steigern.

Wenn das so weiter geht, bekommt ihr bald eine Buchrezension von mir.
Allerdings möchte ich vorher noch das Kapitel zur Ernährung lesen. Ich hab es noch nicht ganz durch, aber mir sagt schon mal zu, dass er für Lebensmittel „ohne Zutatenliste“ wirbt.

Ich werde berichten, wie es so weiter geht!

Sport ist Mord #12 – Dranbleiben?

Letztes Jahr war ich soooooo optimistisch. Ich hatte irgendwo aufgeschnappt, dass etwas, dass man 3 Monate lang macht, zur Routine, und somit zum Selbstläufer wird.

Pustekuchen!

Ich hab es nicht einmal 3 Monate geschafft. Bei runtastic kann ich ja sehr gut nachvollziehen, wann ich letztes Jahr gelaufen bin, oder sonst irgendwie „sportlich“ war. Zum ersten Mal am 12.06., dann regelmäßig mindestens 2x pro Woche bis zum 27.7., meistens habe ich es sogar 3x geschafft meinen Hinter hoch zu kriegen.

Dann fing es an, im August habe ich mich nur 5x bewegt, im September gab es noch 3 Sporteinheiten, um Oktober war ich komplett faul und im November hab ich mir dann 1x beim Laufen den Hintern halb abgefroren.

Ich bin nicht dran geblieben.

Anfang diesen Jahres hatte ich mir dann das eigentlich realistische Ziel gesetzt, zumindest alle 2 Wochen mal aktiv zu werden. Geklappt hat das auch nur 6 Wochen lang.

Wirklich gut war dann nochmal der April. Meine Mutter und ich haben uns jede Woche zum gemeinsamen Yoga getroffen. Dann hatte sie Urlaub und wurde schließlich auch noch operiert. Es ist also auch eingeschlafen.

Aber ich will verdammt nochmal kein Wackelpudding mehr sein!!!

Ich will einen knackigen Hintern haben. Wie alle die Frauen, die in Hontpants so verdammt gut aussehen.
Und ich will schneller laufen als gehen können ohne nach einem Sauerstoffzelt zu lechzen.
Und ich glaube, dann würde ich mich auch besser fühlen. Frischer, gesünder, ausgeglichener.

Für den ersten Teil, habe ich mir am 28.05. die Frauen-Version von Fit ohne Geräte gekauft. Der Froschkönig hat das ja letztes Jahr mal einige Wochen lang sehr erfolgreich gemacht.
Hab auch bereits kurz danach die beiden „Einstufungstage“ absolviert. Und dann laaaaaaange nichts mehr gemacht.

Aber inzwischen bin ich schon in der zweiten Übungswoche. Und es ist ein tolles Gefühl, wenn man neben eine Übung einen „Pfeil nach oben“ malen kann!

 

Und dazu dann irgendwann wieder mehr!

Weltmeister Outfit – ein mehrjähriges Projekt

Heute blogge ich quasi zeitgleich mit Heike von haselnussblond.de – hat sich einfach so ergeben, bei der gemeinsamen Fahrt ins Allgäu. Es ist spätestens heute nicht mehr zu übersehen: Die Herren (oder eher Jungs?) spielen wieder Fußball. Gegen Portugal. Um 18 Uhr. Irgendwo in nicht unkritisch zu sehenden Stadien in einem Land, in dem die Schere zwischen arm und reich sehr weit auseinander klafft. Auch sonst kann man den ganzen Verein „FIFA“ gerne kritisch betrachten… Und obwohl ich vieles an diesem Spektakel nicht unterstützen möchte, gehöre ich doch zu denjenigen, die sich etwa alle 2 Jahre mal am Rande mit dem Thema „Fußball“ befassen und auch gerne, vorzugsweise in Gesellschaft, die Spiele gucken. Zumindest die Spieler „unserer“ Jungs. Darum soll es hier aber nicht gehen. Gehen soll es um mein Fan-Outfit zur Fußball-Weltmeisterschaft. Eine Entwicklung über 8 Jahre. Leider ohne wirklich alte Fotos, dafür aber mit Anleitungen zum Nachbasteln.

Half Up mit einer Krebsspange, 2 Bobby Pins mit Blumen und einer Haarnadel mit Blumen

Half Up mit einer Krebsspange, 2 Bobby Pins mit Blumen und einer Haarnadel mit Blumen

Angefangen habe ich 2006 mit geliehenen Cocktail-Spießen einer Freundin. Die waren toll. Schwarze, rote, gelbe Streifen (wie sonst diese Glitzerstreifenpuscheldinger), da dran auch irgendwo ein paar Fußbälle. Durfte ich aber nicht behalten… Kurz darauf habe ich mich dann mit meinem eigenen Fan-Haarschmuck befasst. Ich habe mir so eine Hawaii-Kette in den Deutschlandfarben gekauft und die Blüten einzeln mit Haarnadeln (diese U-förmigen) aufgespießt. Aber irgendwie habe ich davon inzwischen nur noch eine. Nach einem siegreichen Spiel 2008 hatte ich in der Aachener Pontstraße plötzlich eine große Flagge in der Hand und wusste nicht, wer mir die gegeben hat. Im selben Jahr zog ein Flaggenmalstift bei mir ein. 2010 fand ich die schwarzen Auswärtstrikots einfach toll. Gab es dann aber nicht mehr in kleinen Größen. Dafür habe ich wieder eine Flagge geschenkt bekommen. Eine kaputte „Auto-Flagge“. Erst dieses Jahr hat sie einen neuen Stab bekommen, ein einfaches Rundholz. Befestigt habe ich es mit ein wenig Sekundenkleber. So ein Trikot hab ich mir dann aber 2012 doch noch gegönnt. Da gab es sie plötzlich wieder, wenn auch nur in Kindergröße. Neue Haarnadeln wurden gebastelt. und ich habe mir erstmals die Fingernägel irgendwie passend lackiert.

EM 2012 - Ist das schon Nailart?

EM 2012 – Ist das schon Nailart?

Das fand die kleine Tochter meiner Nachbarn so toll, dass ich ihr auch die Nägel lackieren musste. Winzige Fingernägel einer 4-jährigen… Der schwarze Lack ist aber inzwischen irgendwie weg. Daher musste ich etwas improvisieren:

Die Fotos macht man doch so, oder? Hände begucken gibt Streit!

Die Fotos macht man doch so, oder?
Hände begucken gibt Streit!

Accessoires? Werkzeug?

Accessoires? Werkzeug?

Die Fotos sind vorbereitet, nicht von heute. Für den tatsächlichen „Einsatz“ würde ich wohl schwarze Sterne aufkleben. Die gestempelten Sterne sind mir ehrlich gesagt zu blass. Eine aktuelle Weiterentwicklung war da jetzt noch nicht bei. Die Nägel sind ja sogar eher ein Rückschritt. Fortschritte gibt es aber bei den Haaren! Wisst ihr, was ein Parandi ist? Das sind 3-strängige Flechtzopf-Deko-Dinger aus Wolle. Selbstgemacht. Vielleicht habt ihr das in meinem Senza-Limiti Post schon gesehen. Und ich hab sie Anfang des Jahres für mich entdeckt. Gerne trage ich so ein Ding komplett in schwarz. Schöner, aber dezenter Kontrast zur eigenen Haarfarbe und ein beeindruckend großer Dutt sind das Ergebnis! Als ich mir die einfache schwarze Wolle gekauft habe, fielen mir direkt auch die leuchtenden roten und gelben Knäuel ins Auge. Die Idee war geboren!

Parandi Dutt in Deutschlandfarben

Parandi Dutt in Deutschlandfarben

 


Bastelanleitungen zum selber machen

Haarschmuck einfach selber machen

Blumenhaarnadeln

Blumenhaarnadeln

  1. Du brauchst: Haarnadeln (U-Pins oder Bobbypins), eine Hawaiikette in schwarz-rot-gelb, Perlen, Nadel, Faden
  2. Kette auseinaderschneiden
  3. Immer je 2 schwarze, 2 rote und 2 gelbe Blüten auffädeln, dann die Perle auffädeln und wieder zurück durch die Blüten – es hält besser, wenn du nicht durch das große Loch, sondern etwas daneben direkt in den Stoff einstichst
  4. Den Faden an der Haarnadel festbinden – damit sie nicht runterrutscht ggf. mit einem Tropfen Sekundenkleber nachhelfen
  5. Trocknen lassen, Frisur deiner Wahl zaubern und einfach mit den Nadeln dekorieren

So kann man natürlich auch anderen Haarschmuck, z.B. Krebsklammern, Steckkämme usw. zum Fanaccessoire umfunktionieren 😉

Deutschland Parandi

Deutschland Parandi

Deutschland-Parandi Ein Parandi kann deutlich länger sein, als die eigenen Haare. Man kann den Zopf damit offen tragen, oder  – wie ich es lieber mag – dutten. Ich denke, es klappt schon mit etwas mehr als schulterlangem Haar.

  1. Du brauchst 3 Knäuel Wolle in schwarz, rot und gelb. Es reichen Reste, ich brauchte von jeder Farbe ca. 1/3 Knäuel und irgendetwas, wo du die Wolle rumwickeln kannst, das kann eine Tischplatte, 2 Stühle, irgendwas sein. Wichtig ist, dass die Runden doppelt so groß werden, wie dein Parandi später lang sein soll. Eine 1m-tiefe Tischplatte macht ein etwas weniger als 1m-langes Parandi, die Wolle dehnt sich beim Wickeln und zieht sich dann wieder zusammen, also ruhig immer etwas länger wickeln, abschneiden kannst du später auch noch
  2. Die Wolle wickeln, ich nehme immer ca. 20 Umwickelungen pro Farbe, das Hängt aber von der eigenen Haarbeschaffenheit ab
  3. Wenn du fertig gewickelt hast, schneidest du den entstandenen Wollring an einer Stelle auf, du hast dann einige –  in meinem Fall 20 –  gebündelte Wollfäden.
  4. 3. und 4. mit allen Farben wiederholen
  5. die Stränge jeweils in der Mitte falten und die Stränge – wie auf dem Bild unten hoffentlich erkennbar – miteinander verbinden
  6. Den Knoten festziehen
  7. In die Haare einflechten, das ist manchmal etwas knifflig. Daher gibt es dazu noch eine eigene Anleitung
Parandi-Knoten

Parandi-Knoten

Parandi einflechten

  1. Parandi vorbereiten: 1 Farbe über die rechte, eine über die linke Schulter legen und die dritte am Rücken runterbaumeln lassen
  2. Haare zum Zopf fassen, eventuell nochmal kämmen/bürsten und in drei Stränge teilen
  3. Alle Haarstränge mit einer Hand fassen, dabei mit den Fingern unterteilt halten
  4. Zu jedem Strang eine Farbe dazu legen
  5. Normal flechten, als immer einen äußeren Strang über die Mitte

Das ist erstmal ungewohnt, aber wenn man den Dreh einmal raus hat, schafft man es manchmal sogar noch darauf zu achten, dass sich die Wolle nicht immer in den Haaren versteckt.
Aber wie ihr vielleicht gesehen habt, ist mir das dieses Mal nicht wirklich gelungen… die schwarze Wolle kommt erst da zum Vorschein, wo meine Haare weg sind.

Fanoutfit für die Fußball-WM 2014

Fanoutfit für die Fußball-WM 2014

 


Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbasteln und natürlich auch beim Fußball gucken! Drücken wir der Nationalelf mal die Daumen, so ein Weltmeistertitel ist ja auch ein mehrjähriges Projekt… nach 24 Jahren könnte es ruhig nochmal so weit sein…